Abtreibung in den USA – Kontroverse Debatte

Montag, 10.02.2014

In den USA ist Abtreibung schon seit vielen Jahren erlaubt. Doch genauso lange findet jährlich eine Demonstration der Gegenbewegung statt.

Im Jahre 1973 wurde Abtreibung in den USA in einer Grundsatzentscheidung vom Obersten Gerichtshof legalisiert. Seitdem protestieren Gegner des Schwangerschaftsabbruchs jährlich gegen das Recht auf Abtreibung. In der US-Hauptstadt Washington versammelten sich auch in diesem Jahr wieder Tausende Menschen im Zentrum der Stadt, um gemeinsam auf dem sogenannten "March for Life", zu Deutsch: "Marsch für das Leben", gegen das Recht auf Abtreibung zu protestieren. Trotz Eiseskälte zogen die Demonstranten gemeinsam zum Obersten Gerichtshof. "RP-Online" zufolge handelt es sich bei dem "March for Life" um die weltweit größte Protestveranstaltung gegen Abtreibung.

Papst Franziskus unterstützt die Demonstranten

Laut Angaben von "RP-Online/dpa" bekundete Papst Franziskus über Twitter seine Anteilnahme an dem Protestmarsch. "Ich schließe mich dem 'March for Life' in Washington mit meinen Gebeten an. Möge Gott uns helfen, jedes Leben zu respektieren, insbesondere das verletzlichste", hieß es in dem Tweet. Dagegen positionierte sich US-Präsident Barack Obama eindeutig im anderen Lager. In einer Mitteilung wies er darauf hin, dass es ein grundsätzliches Recht jeder Frau sei, eigenständig über ihren Körper entscheiden zu können.

Recht auf Abtreibung auch in Europa umstritten

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Während ein Schwangerschaftsabbruch in den USA schon seit mehr als 40 Jahren legal ist, bleibt das Recht auf Abtreibung vielen Frauen in einigen europäischen Ländern jedoch weiterhin verwehrt. Im vergangenen Jahr hatte es deshalb Bemühungen des Frauenausschusses gegeben, Abtreibung endlich europaweit zu legalisieren. Einen entsprechenden Bericht, der Vorschläge zu dem zukünftigen Umgang mit dem Thema gibt, hatte die portugiesische Abgeordnete Edite Estrela dem EU-Parlament vorgelegt. Obwohl es sich bei dem "Estrela-Bericht" lediglich um eine Empfehlung handelt, die keineswegs bindend für die einzelnen Mitgliedsstaaten sein soll, wurde er vom EU-Parlament abgelehnt.

Stattdessen verabschiedete das Parlament einen Alternativtext. Dieser sieht die Zuständigkeit für den Umgang mit Abtreibung und anderen Fragen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit auch weiterhin bei den einzelnen Staaten angesiedelt.

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10.02.2014 17:36
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