Welcher Verhütungstyp sind Sie? – Verhütungstypen

Verschiedene Persönlichkeiten spiegeln sich auch im Verhütungsverhalten wider. Die Bandbreite zwischen auf Sicherheit bedachten und risikofreudigen Frauen ist groß.

Wir haben sechs häufige Verhütungstyp-Muster zusammengestellt. In welchem finden Sie sich wieder?

Typ 1: Sicherheit und Konstanz
Schon als Mädchen sind Sie kein Risiko eingegangen. Rechtzeitig vor Ihrem ersten Mal waren sie beim Frauenarzt und ließen sich die Pille verschreiben. Zusätzlich denken Sie an das Kondom, um sich nicht anzustecken. Eine ungewollte Schwangerschaft passiert vielleicht Ihren Freundinnen, Ihnen aber bestimmt nicht: Ihr wichtigstes Kriterium bei der Verhütung ist die Sicherheit. Sollte einmal ein Zweifel bestehen, zum Beispiel, weil Sie sich erbrechen mussten, verhüten Sie diesen Monat eben zusätzlich mit Kondomen: Schließlich stehen die Hinweise im Beipackzettel! Wenn Sie Kinder haben, sind diese bewusst geplant. Nach der Babypause kehren Sie zur Pille oder zum Verhütungsring zurück.

Typ 2: Entwicklungsfähig
Sie wollen sich nicht so schnell festlegen und schauen sich lieber erst einmal um. Wenn Sie eine kurze Beziehung haben, verhüten Sie spontan mit Kondomen. Bis Sie einen festen Partner finden, kann es einige Zeit dauern. Dann sind Sie aber auch bereit, über eine sichere und dauerhafte Verhütungs-Lösung nachzudenken. Wenn Sie sich erst einmal entschlossen haben, sind Sie konsequent in der Anwendung und planen Ihre Zukunft ohne Zögern.

Typ 3: Riskant und unbeständig
Ihr ständiger Begleiter ist der Zufall. Wenn die Verführung Sie lockt, vergessen Sie oft jede Vorsicht. Sie verlassen sich auf Ihr Glück oder auf andere: Er wird schon aufpassen! So geraten Sie oft in gefährliche Situationen und machen sich anschließend Vorwürfe: Wie konnte mir das passieren? Drei Wochen bangen Sie, ob Ihre Tage einsetzen, vielleicht ist es auch schon einmal schief gegangen. Dazu haben Sie Angst, sich einmal eine Krankheit einzufangen. Für das nächste Mal nehmen Sie sich das Beste vor: Unbedingt Kondome einpacken! Pille verschreiben lassen und regelmäßig einnehmen! Und dann passiert es Ihnen wieder, dass Sie in eine riskante Situation geraten. Warum eigentlich?
Typ 4: Hin- und hergerissen
Eigentlich wollen Sie ein Kind. Aber uneigentlich dann doch nicht. Im Grunde wissen Sie nicht, was Sie wollen, und wären froh, wenn Ihnen die Entscheidung abgenommen würde. So verhüten Sie inkonsequent und lassen es auch einmal darauf ankommen. Das Problem: Sie sagen Ihrem Partner nichts davon. Das ist ein großes Risiko: Wird er Ihr Verhalten akzeptieren? Und wird er das Kind akzeptieren, wenn Sie schwanger werden? Und: Werden Sie glücklich sein, wenn es nur so halb gewollt war und einfach passiert ist?

Typ 5: Nein, verhüten kann ich nicht!
So groß die Vielfalt an Verhütungsmitteln und Methoden auch ist, für Sie ist nichts Passendes dabei. Sie haben schon vieles ausprobiert: Bei dem einen fühlten Sie sich aufgedunsen und hatten Kopfschmerzen, beim anderen gefiel Ihnen das Anwendungsschema nicht. Beim dritten störte Sie die Menge an Hormonen, beim vierten die umständliche Handhabung. So schieben Sie Ihrem Partner die Verantwortung zu: Vielleicht bemüht er sich um Toleranz und Verständnis, vielleicht benutzt er Kondome oder er passt auf. Sie haben dann zwar keine Verantwortung, gehen dafür aber ein erhebliches Risiko ein.

Typ 6: Wie's kommt, wird es passen
Sie sind ein unbekümmerter Typ: Warum sollten Sie sich um etwas sorgen, was heute noch gar nicht aktuell ist? Einschließlich der Verhütung lassen Sie gerne alles auf sich zukommen, Grübeln ist nicht Ihr Ding. Sie wissen, dass Sie weder gerne planen noch konsequent verhüten. Aber wenn es denn sein soll, werden Sie das Kind schon schaukeln. Also würden Sie ein Baby auch akzeptieren. Das Leben wird es schon richten, könnte Ihr Motto sein.

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Konnten Sie sich in einem der Typen wieder finden? Natürlich sind sie nur grob skizziert und etwas überspitzt formuliert, um das Prinzip klarzumachen. Möglicherweise sind Sie auch ein Mischtyp oder im Lauf Ihres Lebens von einem zum anderen geworden - beispielsweise vom unbesorgten Typ zu einem ganz konsequenten.

Doch wie immer es sei: Es ist wichtig, dass Sie Ihr Verhalten reflektieren. Wenn Sie sich rundum wohl und zufrieden fühlen, ist alles in Ordnung. Wenn Sie sich aber ab und zu unwohl fühlen oder sich Vorwürfe machen müssen, sollten Sie das Muster einmal überdenken. Fragen Sie sich, welchen Einfluss es auf Ihre Lebenssituation hat. Und welchen auf Ihre Partnerschaft.
Und wenn Sie dieses Verhalten überdenken, können Sie es unter Umständen auch ändern. Alle Möglichkeiten haben Sie in der Hand.

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25.01.2012 11:07
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