Vorsicht mit internetfähigem Sexspielzeug!

Samstag, 07.02.2015 Jana Ackermann

Dildos, Vibratoren & Co. mit Internetzugang sind wahrlich ein gefundenes Fressen für Hack-Angriffe. Diese Sexspielzeugen können somit schnell zur Gefahr werden.

Wir berichteten bereits von der Revolution „digitalisierter“ Sexspielzeuge und Apps, die sich mit dem Internet verbinden können, um der Frau noch mehr Freude zu bereiten. Doch nun haben Sicherheitsexperten des Unternehmens „Pen Test Partners“ auf enorme Sicherheitslücken in den Systemen aufmerksam gemacht, berichtete die Computerseite pctipp.ch.

Sexspielzeuge können leicht gehackt werden

Die Spezialisten hätten herausgefunden, dass Gespräche abgehört, und Videos auf dem Smartphone abgespielt werden können, wenn sich das Sexspielzeug während der Benutzung mit einer App verbinde. Eine Fremdsteuerung der Sexspielzeuge sei ebenso möglich. Die getesteten Sex-Toys seien zum Großteil in Verbindung mit den Sex-Apps unsicher gewesen.

Lustvoll zum einen, gefährlich zum anderen: Bestimmte Apps verbinden sich mit dem Sexspielzeug, und können so vom Partner gesteuert werden. Falls sich jedoch ein Dritter mit einhackt, wird das Masturbations-Erlebnis schnell zum unangenehmen Albtraum.

Sexspielzeug-Hersteller lenken ein

Ein Sexspielzeug-Hersteller habe pctipp.de nun mitgeteilt, dass „ein Hacker sämtliche aufgezeichneten Daten nicht zu sehen bekäme, da diese nicht auf Servern gespeichert werden. Der Hacker würde lediglich die Kontaktliste einer Person sehen.“ Trotzdem wird Nutzern der digitalen Sexspielzeuge geraten, vorsichtig zu sein.

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Wenn sich ein Sexspielzeug mit einer App verbindet, schwindet gleichzeitig auch die Sicherheit.

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