Vibrator: Der vibrierende Dildo

Montag, 13.04.2015

Der Vibrator, ein batteriebetriebener Dildo, gilt als DAS Sextoy auf dem Erotik-Markt. Es versetzt in seinen zahlreichen Formen und Farben nicht nur zahllose Frauen in erotische Schwingung.

Wir können uns heute kaum vorstellen, dass der Vibrator – einst Manipulator genannt – schon im frühen 15. Jahrhundert als medizinisches Gerät eingesetzt wurde, um Panikattacken bei Frauen zu stillen. Zu diesem Zweck wurden die erogenen Zonen der Frau mit dem Manipulator stimuliert. Heute ist dieser medizinische Zweck verschwunden, das erotische Erlebnis, das ein Vibrator hervorrufen kann, ist allerdings geblieben  und steht nunmehr ganz klar im Mittelpunkt.

Vibrator – verschiedene Modelle

Die enorme Modell-Bandbreite an Vibratoren sollte eigentlich keine erotischen Wünsche offen lassen. Neben dem natürlich geformten Penis-Vibrator sind auch Finger-Vibratoren, der G-Punkt-Vibrator und der Auflege-Vibrator sehr beliebt:

G-Punkt-Vibrator:

Wie der Name schon sagt, soll diese Art von Vibrator besonders den weiblichen G-Punkt stimulieren, um besonders intensive Gefühle und erotische Leidenschaft zu wecken. Fühlen Sie zunächst den genauen Punkt mit dem Finger vor, um den Vibrator dann an der richtigen Stelle zu platzieren. Das Gefühl kann durch Gegendruck Ihrer Hand auf den Unterbauch noch verstärkt werden. Die Vibrator ist so konzipiert, das die Scheide gleichzeitig von innen und außen stimuliert wird.

Auflege-Vibrator:

Dieses Vibrator-Modell wird auf dem Venushügel platziert und soll dort für ein lang anhaltendes wohliges Gefühl sorgen. Durch die größere Breite des Auflege-Vibrators kann die Durchblutung im gesamten Vaginalbereich gefördert und somit die sexuelle Erregbarkeit enorm gesteigert werden.

Finger-Vibrator:

Die Mini-Vibratoren dieses Modells werden lediglich auf die Fingerspitzen gelegt: Dadurch sind sie vielseitig und effektiv an vielen verschiedenen erogenen Zonen am Körper einsetzbar. Die Finger-Vibratoren können neben den Brustwarzen auch die Klitoris und die Vulva der Frau, aber auch die Eichel, den Hoden oder den Anus des Mannes verwöhnen.

Materialkunde des vibrierenden Sexspielzeugs

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Vibratoren werden aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt: Glas, Holz oder Silikon – bei der Auswahl kommt es auf den Geschmack des Käufers, auf seine sexuellen Vorlieben und auf die besonderen Eigenschaften des Vibrators an. Außerdem hängt die Entscheidung für einen geeigneten Vibrator natürlich von der Funktionalität, der Ergonomie, Ästhetik und vom Preis des Sexspielzeugs ab.

Vibratoren aus Silikon sind bei Frauen besonders beliebt. Sie sind vielseitig in Form und Farbe, ergonomisch und sehr hygienisch. Aufgrund der Materialeigenschaften von Holz und Glas ist deren Form- und Farben-Vielfalt eingeschränkt, trotzdem besticht der Glasvibrator nicht nur durch seine Transparenz, sondern auch das mögliche Spiel mit Temperaturen. Vibratoren aus Holz sorgen bei Frauen für warme und lebendige sexuelle Erlebnisse.

Hygiene und Pflege eines Vibrators

Grundvoraussetzung für die Nutzung eines Vibrators ist die Pflege und Hygiene des Toys: Egal ob der Vibrator für die Masturbation, Geschlechts-, Oral,- oder Analverkehr genutzt wird, er kommt mit Sekreten der Intimzone oder Spermien in Berührung. Sie bieten einen Nährboden für Bakterien, Viren und Pilze, die sich auch gern in Rillen, an Poren oder unregelmäßigen Oberflächen festsetzen.

Der Vibrator sollte daher unmittelbar nach Benutzung mit warmem Wasser gründlich und intensiv gereinigt und getrocknet werden – nutzen sie dafür auch einen Schwamm. Schützen Sie Ihren Vibrator außerdem vor Schmutz und Licht mit einem entsprechenden Beutel. Sollte der Vibrator beschädigt, kaputt oder verfärbt sein, sollten Sie ihn nicht mehr nutzen und entsorgen.

Während des Gebrauchs sollten Sie diese Regel beherzigen: "Von vorn nach hinten". Sollten Sie den Vibrator also zuerst vaginal nutzen, können Sie ihn im Anschluss auch anal verwenden - nicht andersherum! Ein bereits anal eingeführter Vibrator kann in der Vagina Infektionen und Scheidenentzündungen hervorrufen. Wollen Sie die Regel umgehen, können Sie für einen der beiden Bereiche ein Kondom verwenden.

Text: Thyra Deecke

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Vibrator vs. Mann: Der Orgsamus-Test

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