Trennungstypen: Die Lebenskrise

Montag, 07.07.2008

Wir stellen Ihnen diese Woche fünf verschiedene Wege vor, wie Menschen mit Trennungen umgehen. Heute: die Lebenskrise.

Wenn zwei Menschen nach einer gemeinsamen Zeit auseinander gehen, dann ist das immer ein einschneidendes Erlebnis. Bis vor kurzem hat man noch Bett, Freundeskreis und Hobbys miteinander geteilt. Jetzt ist man auf einmal wieder alleine, ganz auf sich gestellt und muss sich zurecht finden im neuen Leben als Single. Einigen fällt das leichter, anderen schwerer.

Psychologen und Statistiker sind unschlüssig, wer von beiden Geschlechtern nach einer Trennung mehr leidet: Mal heißt es, Männer verwinden Trennungen grundsätzlich besser als Frauen - und zwar unabhängig davon, ob sie nun selber gegangen sind oder verlassen wurden. Dann ist wieder zu lesen, dass Mann gerade die Rolle des Verlassenen viel schlechter aushält, als Frau es tut.
Ein gängiges Klischee ist auch, dass Frau in Gedanken schon mehrfach ihre Sachen gepackt hat, bevor sie wirklich den finalen Schritt geht - während er sich nichtsahnend der Illusion hingibt, alles sei prima und in bester Ordnung. Wenn sie dann wirklich "Adieu!" sagt, fällt er aus allen Wolken. Es zieht ihm den Boden unter den Füßen weg und er versteht die Welt nicht mehr. Dies sind beste Bedingungen dafür, um in eine handfeste Lebenskrise zu stürzen.

Vielleicht war es ja auch so bei Owen Wilson und Kate Hudson: Am 26. August 2007 wird er mit aufgeschnittenen Pulsadern und einer Überdosis Schlaftabletten ins St. John's Hospital in Santa Monica eingeliefert. Sofort wird gemunkelt, die Trennung von Kate sei Auslöser für den Selbstmordversuch gewesen. Jetzt ist Kate mit Lance Armstrong zusammen, welcher als notorischer Frauenheld bekannt ist. Hoffentlich rächt sich das Schicksal nicht an ihr.

Derzeit wird ebenfalls spekuliert, ob auch der Selbstmord des russischen Models Ruslana Korshunova durch die Trennung von ihrem Freund bedingt gewesen sein könnte. In Internetforen soll sie dazu geschrieben haben: "Es tut so weh, als ob jemand ein Stück aus mir herausgerissen hätte".

Und auch Heather Locklear scheint die Trennung von Richie Sambora immer noch nicht verwunden zu haben: Im Februar 2006 gingen sie getrennter Wege, zwischenzeitlich versuchte sie ihre Depressionen, die sie seither plagen, mit Medikamenten in den Griff zu kriegen. Kürzlich wurde bekannt, dass sie sich nun doch in einer Spezialklinik behandeln lässt.

Alle Folgen der Trennungstypen-Serie:

>> Bye-Bye, Baby Teil 1: Die Lebenskrise
>> Bye-Bye, Baby Teil 2: Ex und Hopp
>> Bye-Bye, Baby Teil 3: Freunde bleiben
>> Bye-Bye, Baby Teil 4: Fertig machen
>> Bye-Bye, Baby Teil 5: Um den Partner kämpfen
>> Bye-Bye, Baby Teil 6: Sex mit dem Ex

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07.07.2008 09:33
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