Trennung: Die häufigsten Anzeichen

Donnerstag, 07.11.2013

Von der Flaute im Bett bis zur absoluten Funkstille - eine neue Umfrage zeigt, aus welchen Gründen die Deutschen ihrem Partner den Laufpass geben.

Streitereien, Liebesentzug oder quälendes Schweigen: Auch ohne klare Worte wie "Ich liebe Dich nicht mehr" gibt es meist deutliche Anzeichen dafür, dass eine Partnerschaft nicht mehr zu retten ist. Das eindeutigste Indiz für eine bevorstehende Trennung liegt zwischen den heimischen Laken. Wenn im Bett Flaute herrscht, sagt das für 37 Prozent der Deutschen mehr als tausend Worte. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Online-Datingportals Parship unter mehr als 2500 weiblichen und männlichen Singles zwischen 18 und 65 Jahren.

Vor allem bei der Generation 40+ scheint die körperliche Distanz ein untrügliches Zeichen zu sein – war sie für vier von zehn (40 Prozent) Befragten dieser Altersgruppe doch der schmerzliche Beweis für den Anfang vom Ende ihrer letzten Beziehung. Überraschenderweise sind die 18- bis 29-Jährigen da weniger körperlich eingestellt: Lediglich ein knappes Drittel (29 Prozent) von ihnen empfindet fehlende Sexualität als versteckte Trennungsbotschaft.

Kritik statt liebevoller Worte? Trennung droht!

Doch nicht nur körperliche Signale lassen die Alarmglocken schrillen. Auch wenn der liebevolle Blick auf Verhalten, Eigenheiten und optische Besonderheiten des Partners zunehmend in Kritik umschlägt (28 Prozent) oder harmonische Gespräche immer häufiger einer gereizten Stimmung weichen (35 Prozent), ist das für viele ein untrügliches Anzeichen, dass es für die Beziehung keine Zukunft mehr gibt. Und ganze 23 Prozent der Befragten haben sich mit ihrem Partner vor dem Liebesaus ganz einfach überhaupt nichts mehr zu sagen.

Beziehungsende: Ich bin dann mal weg

Aus zwei mach eins: Wenn statt des gemeinsamen Liebesurlaubs ganz plötzlich der Trip mit dem besten Freund oder der besten Freundin an erster Stelle steht, ist das für jeden Sechsten (15 Prozent) ein mehr als klares Statement gegen die Beziehung. Speziell bei den Jüngeren hängt die Liebe zudem am seidenen Faden, wenn der Partner plötzlich lieber alleine ausgeht (29 Prozent).

Überraschend: Egal ob beim plötzlichen Alleingang oder der Flaute im Bett – wenn es darum geht, woran das nahende Liebesaus zu erkennen ist, sind Männer und Frauen sich einig. Für fast jeden Fünften (17 Prozent) kommt die Trennung aber trotz aller Alarmsignale noch immer aus völlig heiterem Himmel. Ob sie die Anzeichen schlicht nicht erkannt haben oder nicht wahrnehmen wollten, bleibt dabei aber ungeklärt.

Das Trennungs-Ranking im Überblick

Frage: Wie haben Sie bei Ihrer letzten Partnerschaft erkannt, dass die Beziehung nicht mehr zu retten ist?

  • Wir hatten kaum noch bzw. keinen Sex mehr (Gesamt 37 %, Männer 38 %, Frauen 37 %)
  • Gespräche endeten oft in gereizter, nervöser Stimmung (Gesamt 35 %, Männer 36 %, Frauen 35 %)
  • Wir haben einander häufiger kritisiert, als früher (Verhalten, Aussehen, Einstellungen etc.) (Gesamt 27 %, Männer 25 %, Frauen 30 %)
  • Wir haben kaum noch miteinander gesprochen (Gesamt 23 %, Männer 23 %, Frauen 23 %)
  • Wir haben kaum noch Zeit miteinander verbracht, sind immer häufiger getrennt ausgegangen (Gesamt 23 %, Männer 23 %, Frauen 22 %)
  • Es gab keinerlei Anzeichen, die Trennung kam absolut überraschend (Gesamt 17 %, Männer 18 %, Frauen 16 %)
  • Wir standen in wichtigen Situationen bzw. Konflikten nicht hintereinander, waren nicht mehr loyal (Gesamt 16 %, Männer 14 %, Frauen 17 %)
  • Wochenenden, Urlaube oder generell die Freizeit haben wir nicht mehr gemeinsam geplant (Gesamt 15 %, Männer 14 %, Frauen 16 %)
  • Wir unterstützten uns nicht mehr gegenseitig im Alltag, bei der Arbeit, bei Erledigungen o.ä. (Gesamt 13 %, Männer 12 %, Frauen 13 %)
  • Wir haben uns plötzlich mehr Mühe gegeben, anderen Frauen / Männern zu gefallen (Gesamt 3 %, Männer 4 %, Frauen 3 %)
  • Wir vergaßen wichtige Termine, wie z.B. Geburtstag, Hochzeitstag, gemeinsame Verabredungen (Gesamt 1 %, Männer 1 %, Frauen 1 %)

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