Sterilisation nach der Entbindung

Montag, 29.12.2014

Ist die Familienplanung abgeschlossen und sind keine weiteren Kinder gewünscht, können Frauen sich sterilisieren lassen, damit keine Schwangerschaft mehr eintritt. Diese Methode bietet Vorteile ebenso wie Nachteile. 

Viele Paare gehen heutzutage sehr genau bei der Familienplanung vor und sie wollen nichts dem Zufall überlassen. Dauerhafte Verhütung mit Kondomen oder der Pille kommt oftmals nicht in Frage, da der Spaß getrübt ist beziehungsweise Hormone auf die Gesundheit wirken können. Eine sichere und dauerhafte Lösung mag hier eine Sterilisation sein. Bei dieser Methode wird die Frau unfruchtbar gemacht. Viele Frauen entscheiden sich dazu, diesen Eingriff direkt nach der Geburt durchführen zu lassen. 

Sterilisation ist eine sichere Verhütungsmethode

Bei einer Sterilisation werden die Eileiter der Frau verschlossen, so dass keine Spermien mehr eindringen können und eine Schwangerschaft unmöglich wird. Der Eingriff wird bei einer kurzen Vollnarkose durchgeführt und kann ambulant oder stationär geschehen. Wie bei jedem Eingriff in den Körper können auch hier Nebenwirkungen auftreten. Generell sind diese eher unwahrscheinlich, jedoch kann es zu folgenden Erscheinungen kommen: Entzündungen, Blutungen, Stimmungsschwankungen, sexuelle Unlust, Schlafstörungen, Hitzewallungen und vereinzelt Depressionen, da die Frau sich mit der Endgültigkeit ihrer Entscheidung auseinandersetzen muss. Wird der Eingriff direkt nach der Geburt durchgeführt, erhöht sich das Thromboserisiko. Zudem erhöht sich durch den Eingriff das Risiko für eine Eileiterschwangerschaft. Die Kosten für eine Sterilisation schwanken zwischen 600-2500 Euro, je nachdem, welche Methoden angewendet werden. Soll der Eingriff direkt bei einer Geburt durchgeführt werden, so ist dies bei einem Kaiserschnitt möglich und dauert nur wenige Minuten länger. Bei einer normalen Geburt müssen Sie ein bis zwei Tage warten, bis der Eingriff durchgeführt werden kann. Mithilfe einer Bauchspiegelung wird die Sterilisation durch den Nabel durchgeführt. Gerade nach einer Geburt liegen die Eileiter günstig und sind für den Arzt gut zu erreichen. 

Treffen Sie keine spontane Entscheidung

Wägen Sie bei solch einer Entscheidung immer gründlich ab, ob es die beste Wahl für ihren Körper ist. Viele Frauen sind anschließend nicht in der Lage ihre neue Sexualität zu genießen, sondern bereuen ihre Entscheidung, beispielsweise wenn ein neuer Partner in das Leben tritt und es erneut zu einem Kinderwunsch kommt. Zwar gibt es die Möglichkeit, den Eingriff durch eine Refertilisierung rückgängig zu machen, jedoch ist diese Operation mit Risiken verbunden und garantiert nicht immer einen Erfolg. 

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Verhütungs-Check: Die Sterilisation

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