Sexualität: Wie kläre ich mein Kind auf?

Montag, 10.11.2014 Feven Berhane

„Woher kommen eigentlich Babys?“ Bringt ein Kind das Thema Sex zur Sprache, kann das für die Eltern äußerst unangenehm sein. Hier stellt sich die Frage: Wann und wie sollte ich mein Kind an das Thema Sexualität heranführen? Hier erfahren Sie hilfreiche Tipps.

Jedes Kind sollte zu einer gewissen Zeit aufgeklärt werden, doch wann ist der richtige Zeitpunkt für dieses Gespräch? An dieser Stelle sei es wichtig, dass Sie Ihr Kind richtig an Sexualität heranführen, da dieses Bild heutzutage meist von Medien vorgeprägt werde, berichtet das Internetportal arcor.de. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Sexualität ist kein Tabuthema

Bei der Aufklärung gebe es nichts wofür man sich schämen sollte, denn das irritiere Kinder nur. Wenn Sie peinlich berührt zu sein scheinen, vermittle das Ihrem Kind, dass es sich um ein unpassendes Thema handle. Daher solle signalisiert werden, dass Sie stets offen für Fragen sind.

Sexualität überfordert Sie?

Wenn Sie sich mit der Aufklärung Ihres Kindes überfordert fühlen, gäbe es zahlreiche Bücher und Filme für jedes Alter. Außerdem könne man sich mit anderen Eltern austauschen. Wichtig sei nur, dass Sie sich die Filme oder andere Aufklärungshilfen zuvor selbst ansehen, um sicherzustellen, dass keine unangebrachten Inhalte an die Kinder weitergegeben werden.

Sexualität richtigstellen

Oftmals helfe es herauszufinden, was das Kind schon alles weiß. Hier könne dann ganz gezielt angesetzt werden und schon bestehende Vorstellungen von Sexualität entweder bestätigt oder notfalls richtiggestellt werden. So vermeiden Sie, dass sich falsche frühkindliche Vorstellungen einprägen.

In Sachen Sex nicht lügen

Falls ihr Kind fragt, wo die Babys herkommen, können Sie ruhig sagen, dass es aus dem Bauch der Mutter komme. Wenn ihr Kind wissen möchte, wie es genau da lande, könne eine Antwort getrost „weil sich die Eltern sehr lieb haben“ lauten. Fangen Sie erst gar nicht mit Geschichten vom Storch an. Lügen würden nur dazu führen, dass ihr Kind nach Herausfinden der Unwahrheit misstrauisch wird und ihre anderen Aufklärungen ebenfalls in Frage stellt.

Nennen Sie das Kind beim Namen

Bereits im Vorschulalter seien Kinder Psychologen zufolge aufnahme- und abstraktionsfähig, so arcor.de. Nun könne das sogenannte „Liebhaben“ ausgebaut werden und Bezeichnungen von „Scheide“ und „Penis“ eingeführt werden. Falls das Kind darauf mit Ekel reagiere, könne betont werden, dass diese Angelegenheit ohnehin nur etwas für Erwachsene sei.

Sex heißt nicht gleich Baby!

Spätestens in der Grundschule werden die Kinder im Unterricht aufgeklärt. Zu diesem Zeitpunkt könne ruhig auf den biologischen Vorgang der Befruchtung und das Heranwachsen eines Kindes eingegangen werden. Wichtig sei ebenfalls, dass Sie ihrem Kind klarmachen, dass nicht immer ein Baby das Ergebnis des Geschlechtsverkehrs sein muss.

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Wenn sich Ihr Kind nicht mehr mit der simplen Antwort "Babys werden von Störchen gebracht" zufriedenstellt, wird es höchste Zeit für ein Aufklärungsgespräch zum Thema Sexualität. Aber wie?

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