Schluss machen: SMS vs. persönlich – „Es ist aus!“

Freitag, 04.01.2013

Als wäre eine Trennung an sich nicht schon schlimm genug, setzt jeder fünfte Mann noch eins obendrauf – und macht schriftlich Schluss.

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Fehlende Gefühle, ein Seitensprung oder unterschiedliche Lebensplanungen – Gründe für das Ende einer Beziehung gibt es viele. Doch wie das Liebesaus dem Partner verkünden? Zwar ist das persönliche Gespräch nach wie vor der Klassiker, doch nicht alle Männer und Frauen folgen dieser Strategie, wie eine aktuelle Umfrage der Online-Partneragentur Parship unter rund 700 Singles zeigt. Demnach bleibt es beim Schluss machen überraschend oft unpersönlich: Fast jeder Fünfte (19 Prozent) erhält sein Liebesaus schriftlich – per Brief oder E-Mail, SMS, als Nachricht in einem sozialen Netzwerk oder via Chat. Dabei müssen Frauen häufiger vom Beziehungsende „lesen“ (21 Prozent) als Männer (16 Prozent).

Worte sagen mehr: Gespräch bleibt Trennungs-Klassiker

Mehr als die Hälfte aller Trennungen (52 Prozent) wird allerdings noch immer in einem persönlichen Gespräch vollzogen. 14 Prozent wurden zuletzt am Telefon abserviert. Besonders hart kam das Beziehungsende für vier Prozent der Befragten: Sie haben ihren Partner in flagranti erwischt. Ein Prozent schließlich wurde durch eine dritte Person über die Trennung informiert.

Schluss machen - 20 blöde Sprüche – Aus und vorbei!

Dem Ex-Partner gegenüber fair bleiben

"Beim Schluss machen gilt: Machen Sie es so, wie Sie selbst gern behandelt werden möchten", empfiehlt Parship-Single-Experte und Buchautor Eric Hegmann. "Auf keinen Fall sollten Sie ihren neuen Beziehungsstatus nur über ein soziales Netzwerk verkünden und das womöglich bevor Ihr Partner informiert wurde. Das ist nicht nur unfair, sondern lässt Sie auch Ihrem Freundeskreis sicher nicht als liebenswerte Person erscheinen."

Das Ranking im Überblick

Frage: Denken Sie an das letzte Mal zurück, als Sie verlassen wurden. Auf welche Art und Weise hat Ihr/e Ex mit Ihnen Schluss gemacht?

  • In einem persönlichen Gespräch (Gesamt 52 Prozent, Frauen 49 Prozent, Männer 57 Prozent)
  • Am Telefon (Gesamt 14 Prozent, Frauen 14 Prozent, Männer 14 Prozent)
  • Schriftlich, z. B. per Brief oder E-Mail (Gesamt 9 Prozent, Frauen 11 Prozent, Männer 7 Prozent)
  • Per SMS (Gesamt 8 Prozent, Frauen 8 Prozent, Männer 7 Prozent)
  • Über eine Nachricht in einem sozialen Netzwerk (Gesamt 1 Prozent, Frauen 1 Prozent, Männer 0 Prozent)
  • Via Chat / Instant Messaging (Gesamt 1 Prozent, Frauen 1 Prozent, Männer 2 Prozent)
  • Über eine dritte Person, die das Ende der Beziehung ausgerichtet hat (Gesamt 1 Prozent, Frauen 1 Prozent, Männer 2 Prozent)
  • Ich habe meinen Partner in flagranti erwischt, da bedurfte es keiner weiteren Worte mehr (Gesamt 4 Prozent, Frauen 4 Prozent, Männer 5 Prozent)
  • Sonstiges (Gesamt 10 Prozent, Frauen 13 Prozent, Männer 6 Prozent)
Das Ende einer Beziehung ist nie leicht. Eine unangemessene Art des Schlussmachens aber kann den Schmerz noch vergrößern.

Ende, aus, vorbei: Ein Beziehungsaus ist nie leicht. Besonders hart trifft die Trennung jedoch Betroffene, die auf unfaire Weise verlassen wurden.

 

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