Hormone & Liebesleben: Advertorial – Heimliche Regisseure

Mittwoch, 15.02.2012

Ob uns die Liebeslust überkommt oder die schlechte Laune - die Hormone spielen dabei immer eine wichtige Rolle. Seit einem halben Jahrhundert kommen Sexualhormone auch bei der Verhütung zum Einsatz: Die Mehrheit der Frauen verhütet hormonell. Doch wie funktioniert das eigentlich?

Sichtbares Zeichen für die Arbeit der Geschlechts- hormone ist die monatliche Regelblutung. Aber: Wie kommt es genau dazu? Zwischen 25 und 35 Tagen dauert ein regelmäßiger Menstruationszyklus.

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Er teilt sich in zwei Phasen: In der ersten Phase reift ein Eibläschen, der sogenannte Follikel, zur befruchtungsfähigen Eizelle heran. Es kommt zum Eisprung. In der zweiten Phase wandert die Eizelle über den Eileiter in die Gebärmutter. Bleibt die Befruchtung durch eine Samenzelle aus, wird sie zusammen mit der Gebärmutterschleimhaut in der Menstruationsblutung abgestoßen.

Hormone steuern den weiblichen Zyklus

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Vier Hormone bestimmen diese Vorgänge: FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon), gebildet in der Hirnanhangdrüse, sowie Östrogen und Progesteron aus den Eierstöcken. Stark vereinfacht gesagt, sorgen FSH und LH dafür, dass Eizellen heranreifen und es zum Eisprung kommt. Östrogen sorgt dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut wird.

Nach dem Eisprung bereitet Progesteron den Körper auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vor. Kommt es zu keiner Befruchtung, sinkt der Progesterongehalt im Blut, der Zyklus beginnt von neuem.

Das Wechselspiel der Hormone nutzen

Bei der hormonellen Verhütung macht man sich das Wechselspiel der Hormone auf verschiedene Weise zunutze. Die künstlichen Hormone wirken auf viele Vorgänge: Der Schleim am Gebärmutterhals verändert seine Konsistenz, um Spermien am Vordringen zu hindern, der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird verhindert, so dass sich keine Eizelle einnisten kann.

In erster Linie jedoch wirken die sogenannten Kombinationspräparate, die dem Körper Östrogen und Progesteron zuführen, wie auch einige hormonelle Verhütungsmittel, die nur Gestagen enthalten, indem sie den Eisprung blockieren.

Frauen bevorzugen weniger Hormone

Generell geht der Trend bei hormonellen Verhütungsmitteln zu möglichst niedrigen Hormondosierungen bei gleichbleibender kontrazeptiver Sicherheit. Die bislang niedrigste Östrogendosis unter den Kombinationspräparaten weist der Verhütungsring auf.

Auch Frauen, die keine Östrogene einnehmen dürfen, wie z. B. Mütter, die stillen, oder Frauen mit einem erhöhten Thromboserisiko, müssen auf hormonelle Verhütung nicht verzichten. Verschiedene reine Gestagenpräparate bieten zuverlässigen Verhütungsschutz auch ohne Östrogen.

Hormon sind die heimlichen Regisseure unseres Liebeslebens.

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15.02.2012 17:00
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