Die Brüste der Frau: erogene Weiblichkeit

Montag, 04.05.2015

Die Brüste einer Frau gelten als Sinnbild für Weiblichkeit und Fruchtbarkeit wie kein weiteres Geschlechtsorgan der Frau. Sie sind zudem für die meisten Frauen eine reizvolle erogene Zone.

Zusammen mit den weiblichen Genitalien gehören die Brüste zu den Geschlechtsorganen der Frau. Als sekundäre Geschlechtsmerkmale bilden sie sich erst in der Pubertät vollständig aus. Neben der Vagina gelten auch die Brüste als empfindliche erogene Zonen, die via richtiger Stimulation sogar einen Orgasmus auslösen können sollen.

Der Aufbau der weiblichen Brüste

Die Brüste der Frau - auf Latein: "mamma" - bestehen aus der Brustdrüse, die Milch produzieren kann, der Brustwarze sowie dem umgebenden Binde- und Fettgewebe. Das Drüsengewebe der Brustdrüse umgibt die Brustwarze und setzt sich aus etwa 15 bis 20 einzelnen Milchgängen zusammen, die sich innerhalb der Brüste verzweigen. An diesen Verzweigungen befinden sich Drüsenläppchen, in denen die Muttermilch gebildet wird. Die Brustwarze ist umgeben vom Warzenhof. Dieser besitzt kleine Schweiß- und Talgdrüsen, die sich als leichte Vorwölbungen erkennen lassen und dafür sorgen, dass die Haut geschmeidig bleibt. In den Brustwarzen befinden sich kleine Muskeln, die sich durch Berührung oder bei Kälte zusammenziehen und so die Brustwarze aufrichten.

Die Brüste als erogene Zone

Die Brüste gehören aber nicht nur zu den Geschlechtsorganen der Frau, sie sind für viele Frauen ebenfalls eine erogene Zone. Auf verschiedene Weisen kann man die Brüste stimulieren und so in einigen Fällen sogar einen Orgasmus der Frau hervorrufen.

Stimulation der Brüste

 

Sowohl Berührungen des Brustgewebes als auch Berührungen oder Liebkosungen der Brustwarzen durch die Lippen oder die Zunge des Partners empfinden die meisten Frauen als äußerst erregend.

Liebkosungen mit den Händen:
Das Streicheln der Brüste kann für viele Frauen bereits sehr erregend sein. Eine besonders empfindliche Stelle der weiblichen Brust ist die Brustwarze. Das Umkreisen der Brustwarzen mit den Fingerspitzen kann daher große Erregung hervorrufen. Einige Frauen mögen auch eine etwas gröbere Herangehensweise, bei der die Brüste heftig geknetet werden oder vorsichtig in die Brustwarzen gekniffen wird.

Orale Stimulation der Brüste:
Auch die Zunge und der Mund können wahre Wunder wirken, wenn es um die Stimulation der Brüste geht. Lassen Sie Ihren Liebsten die Brustwarzen mit seiner Zunge umkreisen und vorsichtig daran saugen. Sie werden sehen, dass sich die Erregung in Ihrem ganzen Körper ausbreiten wird. Auch ein zartes Knabbern kann für gesteigerte Lust sorgen, hier sollten Sie Ihrem Partner unbedingt signalisieren, wenn er zu fest "zubeißt".

Luststeigerung mit Hilfsmitteln:
Für die Stimulation der Brüste können natürlich auch Hilfsmittel improvisiert oder gekauft werden. Mögliche Hilfsmittel sind Federn, Lotionen und Massageöle, aber auch Saugvorrichtungen und Nippelklammern. Hier sind vor allem Ihre Vorlieben und die Empfindlichkeit Ihrer Brüste der Maßstab, demzufolge das Toy zur Stimulation ausgewählt wird.

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Der Brust-Orgasmus oder auch "Nipplegasm"

Einige Frauen berichten, dass sie durch die gezielte Stimulation der Brüste sogar zum Orgasmus kommen können. Dies scheint wenig verwunderlich, wenn man einer Studie glaubt, die 2011 im Journal of Sexual Medicine veröffentlicht wurde: Wissenschaftler wollen demnach herausgefunden haben, dass die Stimulation der Brüste die gleichen Hirnareale aktiviere, wie die Stimulation der Klitoris. Die Rate der Frauen, die in einer Umfrage angaben, schon einmal einen "Nipplegasm" erlebt zu haben, ist tatsächlich verhältnismäßig hoch und liegt bei rund 30 Prozent, heißt es auf dem Nachrichtenportal focus.de.

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Durch Stimulation der Brüste zum Orgasmus kommen? Es kann funktionieren.

Sex beruht immer auf Gegenseitigkeit. Es kann nur leidenschaftlich werden, wenn beide Partner Lust verspüren.

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