Geburtstermin berechnen: So geht's

Mittwoch, 21.05.2014

Schwangerschaftstest und Frauenarzt geben Gewissheit: Sie sind schwanger! Eine ganz wichtige Frage quält sie aber noch – wie den Geburtstermin berechnen?

Wird es Spätsommer oder doch eher Herbst? Sie sind schwanger und die Vorfreude ist groß. Natürlich wollen Sie dann auch wissen, wann ihr Baby zur Welt kommt. Wir zeigen Ihnen, wie sie den Geburtstermin berechnen können.

Video: Die Geburt - Countdown im Kreissaal 
So berechnen Sie den Geburtstermin ihres Babys
Den Zeitpunkt ihrer Entbindung wird Ihnen niemand exakt voraussagen können, mit Hilfe einer Formel lässt sich der Geburtstermin Ihres Kindes allerdings eingrenzen. Die Dauer einer Schwangerschaft wird ab dem ersten Tag der letzten Periode berechnet, obwohl man zu diesem Zeitpunkt – biologisch gesehen – noch nicht schwanger war.
Zählen Sie zu ihrem letzten Menstruationstag eine Woche hinzu und ziehen Sie 3 Monate ab. Addieren Sie ein Jahr und schon haben Sie den Termin der erwarteten Geburt.

Beispiel: 1. Juni 2014 + 7 Tage = 8. Juni 2014; 8. Juni 2014 – 3 Monate + 1 Jahr = 8. März 2015
Wer sich nicht auf die eigenen Rechenkünste verlassen kann oder will,  für den gibt es noch eine andere Möglichkeit: Der Entbindungstermin lässt sich mit einem Geburtsterminrechner im Internet bestimmen, indem man den ersten Tag ihrer letzten Periode einträgt.

Faktoren die eine genaue Berechnung schwierig machen

In der Regel dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen, allerdings gibt es einige Faktoren, die den Entbindungstermin verfälschen können. Zum einen lässt sich der genaue Zeitpunkt der Befruchtung nicht feststellen, zum anderen setzt die Berechnung eine regelmäßige Periode in einem Abstand von vier Wochen voraus. Auch Frauen, die nach dem Absetzen der Antibabypille schwanger werden, haben meist einen unregelmäßigen Menstruationszyklus. Das kann die Festlegung eines genaueren Termins erschweren.

Schwangerschaftsvorsorge beim Frauenarzt

Ab der 9. Schwangerschaftswoche kann der Frauenarzt bei der Schwangerschaftsvorsorge eine relative Sicherheit über den  Geburtstermin geben. Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung kann er je nach Größe und Entwicklung des Embryos einen Entbindungszeitraum festlegen. Entscheidend ist da die Scheitel-Steiß-Länge des Embryos, also die Größe des Ungeborenen vom höchsten Punkt des Kopfes bis zum oberen Teils des Gesäßes.

Die meisten Babys halten sich übrigens nicht an den errechneten Zeitplan. Lediglich 4 - 9 % der Babys kommen termingenau zur Welt, alle anderen werden entweder vor oder nach dem errechneten Zeitpunkt geboren. 

Text: Teresa Wolf

Sie sind schwanger und möchten wissen, wann Ihr Baby das Licht der Welt erblickt? Wir zeigen Ihnen, wie sie den Geburtstermin berechnen können.

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21.05.2014 09:53
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