Dildo up your life! Ein Sexspielzeug für die Frau

Montag, 15.02.2016

Dildos gibt es in vielen Variationen: ob klein oder groß, mit Poren oder Rillen, aus Silikon oder Metall – dieses Sextoy kann vielen Frauen zum erotischen Höhepunkt verhelfen. Welche Arten und Formen von Dildos es gibt und was Sie bei der Anwendung des Sexspielzeugs beachten müssen, verraten wir Ihnen.

Schon im 6. Jahrhundert v. Chr. begannen sie und bis heute versuchen Männer und Frauen ihre sexuelle Stimulation zu fördern und das eigene Lustempfinden somit zu steigern. Einst wurde hierzu die frühe Form des Dildos, der sogenannten "Olisbos" genutzt, der eher der Anregung des Partners als der Selbstbefriedigung galt. Der Dildo bekam seinen Namen erst im 18. Jahrhundert und diente dort zunächst als medizinisches Hilfsmittel zur Erweiterung der Vagina. Den Namen behielt er bis heute, aber Form und Material des Sexspielzeugs ändern sich stetig. Heute wird dieses Sextoy vornehmlich zur sexuellen Erheiterung der Frau genutzt.

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Arten von Dildos:

Die Liste verwendeter Materialien für Dildos ist lang - wirklich lang! Von Silikon und Latex über Aluminium und Edelstahl bis hin zu Glas und Holz ist alles dabei. Alle genannten Materialien gelten als unbedenklich und die Wahl ist einzig von den persönlichen Vorlieben abhängig. Generell lässt sich festhalten: Weiche Materialien eignen sich eher für ein wildes erotisches Spiel, bei hartem Dildo-Material sollten Sie behutsamer vorgehen. Wir stellen exemplarisch eine weiche und eine harte Dildo-Variante vor:

Der weiche Silikondildo

Silikondildos sind sehr beliebt und haben den Vorteil, dass sie sehr flexibel sind und sich somit leicht dem Körper anpassen. Liebesabenteurer können diese Dildos zudem für ein heißes oder wahlweise auch kaltes Liebespiel verwenden, da sie sich der Außentemperatur sehr schnell anpassen – aber es gilt immer: Vorsicht beim Einführen in den Intimbereich. Silikondildos lassen sich mit warmem Wasser schnell und einfach reinigen.

Der harte Glasdildo

Der Glasdildo ist im Vergleich zu anderen Materialien zwar schwerer, hat aber auch einige Vorteile: Glasdildos lassen sich aufgrund ihrer glatten Oberfläche besonders einfach reinigen - Keime haben deshalb kaum eine Chance sich festzusetzen. Aus diesem Grund ist der Glasdildo auch besonders beliebt bei Frauen mit Allergien oder empfindlichen Schleimhäuten. Haben Sie keine Angst, dass der Glasdildo zerbrechen könnte, die Toys sind sehr stabil und extra nachgehärtet. Lassen Sie sich beim Einführen des Dildos von der anfänglichen Kälte nicht erschrecken – entspannen Sie lieber und entdecken den Reiz der wechselnden Temperatur. Alternativ können Sie den Dildo auch vorab in warmem Wasser aufheizen.

Formen von Dildos

Die Sextoy-Industrie kennt keine Grenzen in der Gestaltung und Formierung von Dildos. Der klassische Dildo, der einem normalen Penis nachempfunden ist, macht längst nicht mehr die Mehrheit der Geräte aus. Vor allem Frauen bevorzugen Dildos in bunten Farben und fanatsievollen Formen. So findet sich in den Verkaufsregalen etwa verschiedenes "Gemüse" und "Obst". Aber auch tierähnliche Dildos sind auf dem Markt erhältlich, etwa ein Delfin mit spitzer Nase, oder echte kleine Kunstwerke, bei denen man zunächst eher an einen kleinen Picasso denkt als an einen bevorstehenden erotischen Höhepunkt. Auch die Oberflächenbeschaffenheit kann variieren: genoppt, geriffelt oder mit feinen Äderchen - gekauft wird, was gefällt und die sexuelle Lust ankurbelt.

Spezial-Dildo: Strapon & Co.

Der Dildo für die Frau

Wenn Material und Form feststehen, bleibt noch die Wahl der Dildo-Art: Neben der klassischen Variante gibt es etwa Dildos mit Saugnapf, die sich aufrecht auf Untergründen befestigen lassen, Doppeldildos für die gleichzeitige vaginale und anale Befriedigung oder den Strapon! Gemeint ist damit ein Dildo, der mit Hilfe eines Gürtels bzw. Riemen aus Leder oder Latex um die Hüfte geschnallt wird. Es können sowohl verschiedene Dildos als auch Vibratoren jeder Größe mit einem Strapon verwendet werden. Der Strapon wird häufig von Frauen für Frauen eingesetzt: Auf diese Weise können sie sich gegenseitig vaginal und anal befriedigen. Beim heterosexuellen Sex kann der Strapon zum Beispiel für einen Rollentausch genutzt werden, da er Frauen die Möglichkeit verleiht, auch einmal den offensiveren Part beim Sex zu übernehmen, was die Vielfalt im Sexualleben einer Partnerschaft erhöht. Mehr Infos zum Strapon finden Sie hier!

Anwendung und Reinigung eines Dildos

Bevor Sie einen Dildo zum ersten Mal nutzen, ist es ratsam - obwohl die Funktion des Sex-Toys eigentlich offensichtlich ist - die Bedienungsanleitung zu lesen. Dort sind wichtige Hinweise und Tipps verzeichnet, die Sie beherzigen sollten, etwa im Bezug auf die Reinigung des Dildos. Hier sollten etwa aggressive Reinigungsmittel vermieden werden, da diese toxische und scharfe Substanzen enthalten, die die Oberfläche des Spielzeugs angreifen und später den Genitalbereich schädigen könnten. Dildos, die aus Silikon, Glas, Edelstahl oder medizinischen Kunststoffen bestehen, lassen sich am einfachsten mit warmem Wasser reinigen. Nutzen Sie zusätzlich einen sauberen Schwamm bzw. Lappen, sollten die Sexspielzeuge Noppen, Rillen oder Poren haben.

Text: Thyra Deecke

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