Baby-Tipps: Langzeitstillen

Montag, 09.04.2012

Muttermilch ist für ein Baby die natürlichste Ernährung. Der positive Begleiteffekt: Langzeitstillen senkt das Brustkrebsrisiko.

Muttermilch ist für ein Baby die natürlichste Ernährung. Der positive Begleiteffekt: Langzeitstillen senkt das Brustkrebsrisiko.

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Mehr noch: Das Stillen kann in einem gewissen Rahmen Allergien vorbeugen und wird daher von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen. Außerdem bekommen Babys über die Muttermilch nicht nur alle wichtigen Nährstoffe, sondern auch Antikörper aus dem Blut der Mutter, die ihnen im Kampf gegen Erreger helfen. Gleichzeitig hat das Stillen positive Effekte für die Mutter: Langzeitstillen beugt verschiedenen Brustkrebs-Formen vor und gilt als Schutz vor Knochenschwund (Osteoporose).
Langzeitstillen und Brustkrebs
Das Thema Brustkrebsvorsorge durch Stilldauer beschäftigt die Wissenschaft schon länger. Forscher des Cancer Research UK in Oxford hatten beispielsweise 47 Studien ausgewertet, an denen insgesamt 50.302 Patientinnen mit Brustkrebs und noch einmal fast doppelt so viele gesunde Frauen beteiligt waren. Das Ergebnis: Statistisch gesehen sinke das Brustkrebsrisiko um 4,3 Prozent pro zwölfmonatiger Stilldauer. Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat gemeinsam mit den Universitäten Heidelberg, Freiburg und Kiel eine weitere Studie erstellt, an der mehr als 2.000 Frauen teilnahmen. Hier waren die Ergebnisse noch deutlicher: Bei einer Gesamtstillzeit von sieben bis zwölf Monaten verringerte sich das Brustkrebsrisiko der untersuchten Frauen um 14 Prozent. Es sank weiter, je länger die Frauen stillten.
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"Langzeitstillen" ist ein Gastbeitrag aus TickTack. Das Magazin ist Teil der Pink Ribbon-Kampagne für mehr Aufmerksamkeit zum Thema Brustkrebs. TickTack versteht sich als Magazin für bewusstes Leben mit einem breiten Themenspektrum: Von nachhaltigem Design und Lifestyle, über Freizeit und Urlaub, Inhalte zu Familie und Beruf bis hin zu Gesundheits-Themen. Alle Infos zur Kampagne und zum Magazin gibt's unter: www.pinkribbon-deutschland.de.
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Innovationspreis für Milchsauger
Das Schweizer Unternehmen Medela hat einen Sauger entwickelt, der es Müttern einfacher machen soll, das Stillen an der Brust mit dem Füttern abgepumpter Muttermilch zu kombinieren. Medela will damit das Langzeitstillen fördern. Mit "Calma" hat Medela einen Sauger entwickelt, dessen Mechanismus stark an das natürliche Saugverhalten angelehnt ist. Auf der Leitmesse der Baby- und Kleinkinderausstattungsbranche "Kind und Jugend" hat Medela dafür in der Kategorie "World of Baby Care" den Innovationspreis 2011 verliehen bekommen.
Annäherung an das natürliche Trinken
Wie genau trinkt ein Baby? Diese Frage mussten die Mitarbeiter von Medelas Forschungsabteilung beantworten, ehe sie einen entsprechenden Sauger entwickeln konnten. Ultraschalluntersuchungen haben ihnen dabei geholfen, die speziellen Auf- und Abbewegung der Zunge zu erkennen, mit deren Hilfe der Säugling den Milchfluss kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der Aufbau eines Vakuums eine entscheidende Rolle beim Stillen an der Brust spielt, denn nur wenn durch das Baby ein Vakuum aufgebaut wird, fließt auch die Milch. Der Sauger "Calma" verfügt nun über ein System, das verhindert, dass Milch austritt, wenn die Flasche kopfüber gehalten wird. Der Milchfluss wird somit allein durch das trinkende Baby reguliert - und soll auf diese Weise dem Saugverhalten an der Brust stärker angeglichen sein. "Das Baby kann in seinem individuellen Rhythmus und seine Kombination aus Saugen, Schlucken, Atmen und Pausieren beibehalten", sagt Marketingleiterin Heidi Modlmayr. Der Wechsel zwischen Flasche und Brust solle dem Baby auf diese Weise so einfach wie möglich gemacht werden. "Wir hoffen, den Müttern auf diese Weise das Langzeitstillen zu erleichtern."
Text: Nicole Lücke
Weitere Informationen: www.medela.com
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09.04.2012 17:02
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