Schwangerschaftsanzeichen: Schwanger - oder nicht?

Dienstag, 20.10.2015

Irgendwie fühlt sich Ihr Körper ganz anders an als sonst - ob Sie vielleicht schwanger sind? fem.com verrät die sieben wichtigsten Schwangerschaftsanzeichen.

Nicht immer kommt der Verdacht auf eine Schwangerschaft erst durch das Ausbleiben der Periode auf. Oft schleicht sich schon vorher das Gefühl ein: "Da tut sich was". Nun gilt es, die Symptome richtig zu deuten! Sieben klassische Schwangerschaftanzeichen, die auf andere Umstände hinweisen

1. Schwangerschaftsanzeichen: Ihre Brüste spannen und sind extrem empfindlich

Gleich zu Beginn einer Schwangerschaft sorgt der sich verändernde Hormonhaushalt dafür, dass die Drüsen in der Brust wachsen - ein unangenehmes Spannungsgefühl kann die Folge und somit ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Zudem werden die Brustwarzen meist extrem empfindlich und reagieren schon auf minimale Reize. Im Laufe der Schwangerschaft wird der Busen dann immer größer und fester.

2. Anzeichen: Ihre Brustwarzen sind dunkler als sonst

Auch dieses Schwangerschaftsanzeichen bezieht sich auf Ihre Brüste und hängt mit den Hormonen zusammen: Es könnte passieren, dass sich Ihre Brustwarzen dunkler färben. Eventuell sind auch die kleinen Erhebungen auf dem Warzenhof deutlicher sichtbar als sonst.

3. Symptom einer Schwangerschaft: Sie spüren ein Ziehen im Unterleib

Die Gebärmutter wächst und wird besser durchblutet, neue Gefäße werden angelegt: Kein Wunder, dass fast alle werdenden Mamas merken, dass in ihrem Bauch etwas Außergewöhnliches vor sich geht. Viele Frauen spüren ein Ziehen im Unterleib, das ein wenig an Regelschmerzen erinnert.

4. Hinweis auf eine Schwangerschaft: Sie sind ständig müde 

Der Körper einer Schwangeren muss Höchstleistungen vollbringen: Die Plazenta wird aufgebaut, damit das Ungeborene immer gut versorgt ist. Muskeln, Bindegewebe und Gelenke werden gelockert, um Platz für das Baby zu schaffen. Kein Wunder, dass Sie jetzt häufig müde und erschöpft sind! Besonders in den ersten vier Monaten sollten Sie genug schlafen und alles etwas ruhiger angehen lassen.

5. Schwangerschaftsanzeichen: Sie mögen bestimmte Lebensmittel nicht mehr

Erst einmal die gute Nachricht: Solche Aversionen sind völlig normal und sogar gut für den Embryo. Sie werden durch das Schwangerschaftshormon HCG ausgelöst und treten meist bis zur zwölften Woche besonders stark auf. Oft entwickeln werdende Mütter besondere Abneigungen gegen Lebensmittel und Getränke, die dem Baby schaden könnten - Kaffee, Alkohol, Fleisch, Eier und Fisch gehören zum Beispiel dazu (vor allem rohe tierische Produkte können schädliche Bakterien enthalten).

6. Anzeichen: Nach dem Aufwachen ist Ihnen oft richtig übel

Gut möglich, dass Ihnen das Schwangerschafts-Hormon HCG (Humanes Chorion Gonadotropin) auch auf den Magen schlägt. Bei vielen Frauen tritt dieses Schwangerschaftsanzeichen zwar erst ab der 6. Woche auf, Sie könnten aber durchaus schon früher betroffen sein. Rund drei Viertel aller Frauen reagieren empfindlich auf das Hormon. Direkt nach dem Aufstehen ist die Übelkeit in der Regel am heftigsten, sobald sich der Kreislauf etwas stabilisiert hat, geht's wieder. Falls Sie sich öfter heftig erbrechen müssen, sollten Sie unbedingt Ihren Frauenarzt aufsuchen.

7. Schwangerschaftsanzeichen: Sie müssen ständig auf die Toilette

Ist der Schwangerschaftstest positiv?

Eigentlich würde man ja denken, dass die Blase erst drückt, wenn der Bauch schon ein gutes Stück gewachsen ist. Doch auch zu Beginn einer Schwangerschaft müssen viele Frauen häufiger auf die Toilette als gewohnt. Daran ist der erhöhte Östrogenspiegel schuld, der das Gewebe elastischer macht und die Muskeln lockert. Die Harnröhre kann dem Druck nicht so lange standhalten wie gewohnt. Auch das Sexualhormon Progesteron, das im Körper werdender Mütter verstärkt produziert wird, hat eine entspannende Wirkung auf die Blasenmuskulatur.

Ein Schwangerschaftstest für zu Hause kann bereits ab dem zehnten bis zwölften Tag nach der Empfängnis durchgeführt werden. Allerdings raten viele Ärzte von einem so frühzeitigen Test ab, da sich nicht jedes befruchtete Ei tatsächlich in der Gebärmutter einnistet und durch ein positives Ergebnis eventuell falsche Hoffnungen geweckt werden können. Zudem ist das Risiko falsch negativer Testergebnisse erhöht, da Ihr HCG-Wert zu diesem Zeitpunkt noch zu gering sein könnte. Am besten warten Sie erst einmal ab, ob Ihre Regel ausbleibt, bevor Sie zum Teststreifen greifen.

Beim Verdacht auf eine Schwangerschaft gilt dennoch möglichst ab sofort: kein Alkohol, kein Nikotin und Vorsicht bei rohen tierischen Produkten.

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