Analverkehr: Wer klopft ans Hintertürchen?

Freitag, 13.11.2015

Analverkehr – ein Tabu? Keineswegs! Am Po warten unzählige kleine Nervenenden darauf, Ihnen beim Sex wohlige Ganzkörperschauer zu bescheren. Das solltest du beachten, damit Analverkehr für dich ein berauschendes Erlebnis wird!

Wirf deine Bedenken, dass Analverkehr schmutzig oder gar schmerzhaft sein könnte, über Bord und entdecke dein Liebesleben einmal von einer ganz anderen Seite. Amorelie.de und fem.com erklären fünf Regeln, mit denen du Analverkehr in vollen Zügen genießen kannst.

Analverkehr #1: Entspannung beim Sex ist alles

Du solltest schon wirklich Lust darauf haben, wenn du zum ersten Mal Anal ausprobierst. Wer sich unwohl fühlt, verkrampft automatisch – keine gute Voraussetzung für ein lustvolles Abenteuer. Mit einem ausgiebigen Vorspiel, bei dem die Rückseite gerne mit einbezogen werden darf (wie wär's mit einer kleinen Po-Massage?), bringst du dich und deinen Partner nicht nur in Stimmung, sondern entspannst und lockerst gleichzeitig Haut und Muskeln für den Analverkehr.

Analverkehr #2: Geschmeidiger Po

Zugegeben, die Vagina hat einen echten Vorteil: Sie wird von selbst feucht – wie praktisch! Der Anus hat diese Funktion leider nicht, was dennoch kein Hindernis sein sollte. Ein gutes Gleitgel schafft hier schnell Abhilfe und lässt sich toll in das anale Vorspiel einbauen (Stichwort: Po-Massage!). 

Analverkehr #3: Langsam angehen

Die vielen kleinen Nervenenden sind nicht nur für die besagten Ganzkörperschauer da, sie sind darüber hinaus auch sehr empfindlich. Deshalb solltest du – gerade beim ersten Mal Analverkehr – das Eindringen wirklich langsam angehen lassen.

Lasse anfangs die Finger auf Erkundungstour gehen: Der Damm, das ist der Bereich zwischen Scheidenöffnung und Anus und die Region rund um den After mögen Massagen mit leichtem Druck besonders gern. Fühlt sich gar nicht mal so schlecht an, oder? Dein Partner kann nun vorsichtig versuchen, mit einem Finger einzudringen. Später darf auch gern noch ein weiterer dazugenommen werden oder ein Mini-Vibrator ins Spiel kommen  – erlaubt ist beim Analverkehr, was gefällt!

Analverkehr #4: Beziehe die richtige Stellung

Ziemlich sicher bist du an dieser Stelle bereits auf den Geschmack gekommen und willst mehr. Worauf wartest du noch? Analverkehr macht in vielen verschiedenen Stellungen Spaß! Neulingen raten wir dennoch zu einer dieser beiden Stellungen, da Sie hier besonders gut entspannen können und das Eindringen leichter ist:

  • Löffelchenstellung: Hier sind die Muskeln besonders entspannt und zusätzlich kann er nicht allzu tief eindringen.
  • Reiterstellung: Wenn Frau oben ist, kann sie selbst die Eindringtiefe und -geschwindigkeit bestimmen.

Er sollte beim Analverkehr nur so tief eindringen, wie es dir gefällt und auch hier gilt: lieber zu langsam, als zu schnell! Verzichtet also – Beiden zuliebe – auf zu viel Ekstase.

Analverkehr #5: Hygiene ist ein Muss

So unsexy der letzte Punkt auch sein mag, er sollte dennoch nicht unerwähnt bleiben: Gerade nach dem Analverkehr ist die richtige Hygiene wichtig. Auf keinen Fall (!) sollte der Penis nach dem Verkehr mit der Vagina in Berührung kommen. Die Übertragung von Bakterien kann unschöne Konsequenzen nach sich ziehen. Zum Glück macht gemeinsame Hygiene richtig viel Spaß, zum Beispiel bei einem gemeinsamen Nachspiel unter der Dusche. Sie können alternativ auch einfach ein Kondom benutzen, das zum Weitermachen einfach gewechselt wird.

Und noch ein Hinweis: Analverkehr schützt nicht vor Geschlechtskrankheiten und auch nicht vor einer Schwangerschaft, da das Sperma herauslaufen und in die Vagina eindringen kann. Um Beides zu verhindern, solltest du also zum Kondom greifen.

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Analverkehr wird von eher wenigen Paare praktiziert. Es gibt zu viele Voruteile bezüglich der Hygiene und so manches Paar ekelt sich vor der Vorstellung, dass Penis und Po beim Sex eine innige Verbindung eingehen.

Analverkehr - ein sexuelles Abenteuer, das so Manchen ein wenig Überwindung kostet. Dabei gibt es nur ein paar kleine Regeln zu beachten, damit Analverkehr zum unvergesslichen Erlebnis wird - und zwar im positiven Sinne.

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13.11.2015 17:46
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