7 Verhaltensweisen, die deinen Partner dauerhaft verletzen

Mittwoch, 27.04.2016

In Liebesdingen verhalten wir uns oft fahrlässig. Wir wollen dem Partner natürlich nichts Böses, aber unabsichtlich verletzen wir ihn dennoch. Das kann für deine Beziehung langfristige, unangenehme Folgen haben.

Damit deine Beziehung unter solchen vermeidbaren Verhaltensweisen nicht leiden muss, hat Eric Hegmann von beziehungsweise-magazin.de häufige Verhaltensweisen gesammelt, die für den Liebsten sehr schmerzhaft sein können.

1.    Du lobst ihn nicht für seinen Einsatz

Lob und Anerkennung sind eine wichtige Sprache der Liebe. In eindeutigen Situationen wirst du das sicher selten vergessen, aber es sind eben auch die Kleinigkeiten, die zählen. Wenn er zum Beispiel die alten Möbel zum Recyclinghof gebracht hat oder für den Ausflug zu deiner Familie sein Fußballspiel absagt. Nimm dieses Verhalten nicht als selbstverständlich (selbst wenn es für dich eigentlich selbstverständlich wäre), sondern zeige ihm, dass du es zu schätzen weißt. Lob motiviert ihn und ohne deinen Zuspruch fühlt er sich nicht bestätigt. Eventuell sucht er die Anerkennung dann außerhalb der Beziehung.

2.    Du nimmst seine Sorgen nicht ernst

In letzter Zeit beschwert sich dein Liebster immer wieder über den Stress mit seinem Chef. Du fragst dich, warum er nicht einfach etwas dagegen unternimmt, anstatt sich ständig bei dir darüber auszulassen. Das sagst du natürlich nicht, aber du hörst nur halbherzig zu und spielst nebenbei auf dem Smartphone. Denk an die Situationen, in denen du seine Qualitäten als Zuhörer in Anspruch genommen hast: Jetzt braucht er deine. Sei für ihn da und unterstütze ihn bei seinen Problemen.

3.    Du kritisierst seine Freunde und Familie

Auch wenn er selbst mit Kritik an Freunden und Familie nicht hinterm Berg hält: Sei vorsichtig, ob und wenn ja, wie du ihm zustimmst. Es fühlt sich völlig anders an, selbst mal abzulästern als solche Dinge von der Partnerin zu hören. Da wird Kritik rasch auf sich selbst bezogen. Immerhin sind es ja SEINE Familie und SEINE Freunde. Kritik an ihnen ist indirekt auch immer Kritik an ihm.

4.    Du findest seine Interessen doof

Was er an gewissen Dingen findet, ist dir ein Rätsel. Dann sollst du natürlich keine falsche Begeisterung heucheln. Aber vielleicht kannst du dich ja für seine Euphorie erwärmen. Wenn jemand für etwas brennt, dann zieht er die Energie dafür auch aus der Reaktion seines Umfelds. Je positiver diese ist, umso besser. Lehnst du sein Engagement ab, signalisierst du damit, dass er seine Zeit besser mit etwas anderem verbringen sollte. Das kann er dir schnell übel nehmen.

5.    Du gibst ihm das Gefühl, an zweiter Stelle zu kommen

Manchmal kommt es vor, dass man Termine absagen oder Verabredungen verschieben muss. Der Chef braucht dich noch zwei Stunden länger im Büro, die Freundin benötigt eine Schulter zum Ausweinen für ihren Liebeskummer ... Es gibt immer einen guten Grund. Wenn du aber dauerhaft für andere verfügbar bist und deinen Partner hinten anstellst, bekommt dieser das Gefühl weniger wert zu sein. Umgekehrt würdest du das sicherlich auch nicht mögen.

6.    Du wertest ihn ab

Natürlich gibt es Situationen, in denen wir uns falsch verhalten. Darüber sollten die Partner konstruktiv miteinander sprechen. Was du hingegen nicht tun solltest, ist, mit Freundinnen über seine Fehler zu sprechen und ihn dadurch bei anderen schlecht zu machen. Vielmehr solltest du ihm das Gefühl geben, zu ihm zu stehen – vor allem vor den Menschen, die dir wichtig sind.

7.    Du weist ihn zurück

Das Bedürfnis nach Körperlichkeit ist niemals gleich verteilt. Mal willst du mehr, mal er. Der sichere Weg, Intimität zu verhindern, ist Zurückweisung. Denn irgendwann wird er aufhören, die Initiative zu ergreifen. Nimm seine Leidenschaft als Kompliment. Er findet dich sexy und begehrenswert – und das ist doch etwas Wundervolles. Statt "Nicht schon wieder" sag lieber "Danke!". Du sollst natürlich nichts tun, was du nicht willst, aber mit dem Gefühl, begehrenswert zu sein, kommt die Lust sicher häufiger als mit der Einstellung, jetzt schon wieder "zu müsse".

Eric Hegmann ist Chefredakteur von beziehungsweise.de

Über den Autor:

Eric Hegmann berät seit über 15 Jahren Singles und Paare. Als
Chief Love Officer / Chefredakteur verantwortet er die Inhalte von www.beziehungsweise-magazin.de – dem neuen Magazin für mehr Liebe. Er ist einer der meist zitierten Experten im deutschsprachigen Raum zu Themen rund um Partnerschaft und Partnersuche und hat mehr als ein Dutzend Bücher veröffentlicht.

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