25. SSW: Neues Körpergefühl und aktiver Fötus

Montag, 11.04.2016 Natalie Sterrantino

Der wachsende Bauch kann in der 25. SSW durchaus im Weg stehen und du findest nur schwer eine geeignete Schlafposition. Welche Veränderungen in der 25. SSW außerdem auf dich und dein Baby zukommen, haben wir für dich zusammengefasst.

Dein stetig wachsender Babybauch scheint dir in der 25. SSW vielleicht noch etwas ungewohnt, doch schon bald wirst du ein Gefühl für deinen neuen Körperumfang entwickeln. Dein Baby liegt im Innern sicher gepolstert im angesammelten Fruchtwasser. Schauen wir uns das aktuelle Entwicklungsstadium deines Kindes und mögliche Schwangerschafts-Beschwerden in der 25. Schwangerschaftswoche (SSW) einmal genauer an:

Die Entwicklung des Babys in der 25. SSW

In der 25. SSW wiegen Ungeborene in der Regel etwa 650 Gramm und messen circa 34 Zentimeter, informieren Silvia Höfer und Dr. med. Alenka Scholz in ihrem Schwangerschaftsratgeber "Meine Schwangerschaft". Der Fötus habe nun ein vollständig entwickeltes Gesicht mit weit auseinanderstehenden Augen, durchsichtige Haut und dünne Ärmchen und Beinchen, die etwas verschrumpelt aussehen können, heißt es außerdem bei Katharina Mahrenholtz und Dawn Parisi in ihrem Schwangerschaftsratgeber "Schwangerschaft und Geburt".

In der 25. SSW entwickeln sich laut Mahrenholtz und Parisi alle Sinne des Babys rasant: So könne das Baby mit geschlossenen Augen durch die Bauchdecke der Mutter jetzt Hell von Dunkel unterscheiden. Die fertig entwickelten Ohren hören die inneren Geräusche der Mutter, wie zum Beispiel das Rauschen der Organe. Das Ungeborene bewegt sich viel, da die Verbindungen zwischen Muskeln, Nerven und Gehirn geschaffen werden. Sportlich betätigt sich das Baby im Fruchtwasser, streckt Arme, Beine aus und schlägt Purzelbäume.

Ab der 25. SSW: Das Frühchen ist überlebensfähig

Es bestehen ab der 25. SSW außerdem gute Chancen, dass ein Frühchen überlebensfähig ist, berichtet das Gesundheitsportal onmeda.de. Eine Frühgeburt bedeutet, dass der Säugling vor Vollendung der 38. Schwangerschaftswoche lebend zur Welt kommt. Vorzeitige Wehen, das Abgehen von Fruchtwasser oder Blutungen können Anzeichen für eine Frühgeburt sein. Droht eine Frühgeburt in der 25. SSW, versuchen Ärzte in der Regel die Schwangerschaft möglichst lange zu erhalten. Oftmals verabreichen sie Magnesium, um die Wehen zu unterdrücken, so onmeda.de.

Falls der Muttermund bereits geöffnet und der Gebärmutterhals verkürzt ist, kann der Muttermund außerdem bis zur 28. Schwangerschaftswoche mit einer sogenannten Cerclage mechanisch verschlossen werden. Dabei handelt es sich um eine Fadenschlinge, die um den Muttermund gelegt wird und erst bei der Geburt wieder geöffnet wird.

Wachsender Bauch: Die Mutter in der 25. SSW

Und wie geht es der werdenden Mutter? Die Schwangerschaft wird in der 25. SSW in der Regel langsam beschwerlich: Der kontinuierlich wachsende Bauch kann den Rücken belasten und das Gewicht drückt auf die Blase. Außerdem wird das Finden einer gemütlichen Schlafposition nicht mehr so leicht sein. Der Bauch wachse nach Höfer und Scholz nun schneller, da das Baby an Gewicht zulege. Zusätzlich würden mehr Fruchtwasser und Fettpölsterchen gebildet, die der werdenden Mutter als Energiereserve während der Stillzeit dienen sollen.

Je nach Veranlagung könnten sich in der 25. Schwangerschaftswoche erste Schwangerschaftsstreifen an Brüsten, Bauch oder Oberschenkel zeigen. Besonders an Händen und Füßen kann es vorkommen, dass Blutgefäße hin und wieder deutlich hervortreten. Es können Schwellungen im Handwurzelkanal entstehen – dabei handelt es sich um das sogenannte Karpaltunnelsyndrom. Dabei werden Nerven, die durch diesen Kanal verlaufen, gequetscht. Dies führt zu Schmerzen im Handgelenk und in den Fingern. Dein Arzt könnte hier zum Beispiel mit einer Bandage Abhilfe verschaffen.

Dreiviertel aller Schwangeren sollen sich laut Höfer und Scholz zudem über Wassereinlagerungen in Füßen, Fußgelenken, Händen oder Fingern beschweren. In der Regel vergehen all diese Beschwerden bereits ein paar Wochen nach der Geburt. Suche im Zweifelsfall unbedingt deinen Arzt auf.

Schwangerschaftsdiabetes: Lass dich testen

Zwischen der 24. und 28. SSW solltest du dich auf jeden Fall auf Schwangerschaftsdiabete testen lassen. Laut dem Medizinportal netdoktor.de bekommen 3,7 Prozent der Schwangeren diese Form der Zuckerkrankheit, welche unbedingt behandelt werden sollte, da sonst Komplikationen für Mutter und Kind auftreten können. Häufig verläuft die Krankheit symptomlos, was einen Test umso wichtiger macht. In den meisten Fällen verschwindet die Krankheit nach der Schwangerschaft wieder.

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Sollte der Arzt Schwangerschaftsdiabetes bei dir diagnostizieren, hilft bereits eine genaue Überwachung des Blutzuckespiegels und eine angepasste Ernährung. In einigen Fällen sind blutzuckersenkende Medikamente notwendig. Lasse dich hier ausführlich von deinem Frauenarzt beraten. Mehr zu Schwangerschaftsdiabetes findest du hier.

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25. SSW: Erfahre mehr über Schwangerschaftsbeschwerden und die Entwicklung deines Babys

In der 25. SSW wächst dein Bauch stetig und du musst dich erst an deinen neuen Körperumfang gewöhnen. Das Baby schlägt in der 25. SSW im Bauch Purzelbäume und wird immer kräftiger.

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