Was tun bei Magnesiummangel? – Magnesium ist ein Muss

Dienstag, 09.07.2013

Wir brauchen Magnesium um Vitamin C aktivieren, das Immunsystem stärken und freie Radikale bekämpfen zu können. Magnesiummangel kann so den ganzen Organismus schwächen.

Viele Gesundheitsprobleme entpuppen sich als Folge eines Magnesiummangels, der nicht rechtzeitig erkannt und bekämpft wurde. Der Körper benötigt Magnesium für zahlreiche Körperfunktionen und Organe, ein Mangel wirkt sich sofort auf die Gesundheit aus. Vor allem das lebenswichtige Vitamin C ist ohne Magnesium vollkommen wirkungslos. Erst durch die Aktivierung mit Magnesium kann es die Produktion einer Menge an Botenstoffen und Hormonen ankurbeln, freie Radikale bekämpfen und somit das Immunsystem nachhaltig stärken. Doch das gilt nicht nur für Vitamin C: Über 330 weitere Enzyme können ihre Aufgabe ohne Magnesium nicht erfüllen. Eine 2005 veröffentlichte Studie hat bewiesen, dass zwei Drittel der Menschen weniger als den empfohlenen Tagesbedarf an Magnesium zu sich nehmen, 18 Prozent sogar weniger als die Hälfte des Tagesbedarfs und somit Magnesiummangel eine weitverbreitete Volkskrankheit ist. Und selbst über den Tagesbedarf wird seit einiger Zeit gestritten. Experten gehen davon aus, dass dieser beim modernen Menschen mittlerweile 600 bis 900 Milligramm beträgt, anstatt wie bisher allgemeingültig 300 bis 400, was das ebenfalls zu Magnesiummangel führt.

Kein Magnesiummangel bei ausgewogener Ernährung

Es ist nicht nur wichtig, stets ausreichend magnesiumhaltige Lebensmittel zu sich zu nehmen, um einem Magnesiummangel vorzubeugen, denn Magnesium kann durch verschiedene Zubereitungsarten von Speisen auch verloren gehen. Durch Kochen, Braten, Grillen etc. verliert der Großteil der Lebensmittel schon bis zu 35 % seines Magnesiumgehaltes. Durch Lagerung oder Einfrieren können noch einmal bis zu 60 % des Magnesiums vernichtet werden.

Magnesiumhaltige Lebensmittel

Besonders magnesiumhaltig sind: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Getreide, Kartoffeln, Nüsse, Kakao und Mineralwasser. Sobald man erste Anzeichen von Magnesiummangel bemerkt (vermehrte Waden- und Muskelkrämpfe, Schlafstörungen, Verstopfung, Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern und Stressanfälligkeit), sollte man dringend auf eine ausgewogene magnesiumhaltige Ernährung achten. Akut kann einem Magnesiummangel mit Magnesiumpräparaten entgegengewirkt werden. Ein erhöhter Bedarf an Magnesium besteht außerdem in der Schwangerschaft und beim Stillen, in Wachstumsphasen und bei massiver sportlicher Anstrengung.

Klagen Sie häufiger über Kopfschmerzen? Diese sind oft Zeichen von Mangelerscheinungen durch fehlende Vitamine oder Mineralstoffe.

Mangelerscheinungen treten dann auf, wenn zu wenig Nährstoffe und Vitamine im Körper vorhanden sind.

 

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