Was hilft gegen Kater?: Vorbeugende Maßnahmen

Montag, 24.02.2014

Was hilft gegen Kater? Diese Frage muss sich niemand stellen, der richtig vorsorgt. Doch wie lassen sich Kopfschmerzen und Übelkeit vorbeugen, ohne auf Alkohol zu verzichten?

Ob Silvester, Karneval oder Geburtstag – Alkohol ist meist mit von der Partie und am nächsten Morgen fragt sich jeder Zweite: Was hilft gegen Kater? Gut beraten ist, wer rechtzeitig vorsorgt und dem Hangover vorbeugt – und zwar vor und während der Feierlichkeiten. Der wichtigste Tipp ist natürlich: Trinken Sie nur in Maßen! Doch weil dieser Vorsatz im Überschwang der Gefühle so schnell über Bord geworfen wird, sollten Sie mit einer guten Grundlage beginnen.

Schaffen Sie eine gute Grundlage!

Gegen Kater hilft eine fetthaltige Mahlzeit. Der Endokrinologe Rolf-Dieter Hesch verrät in einem Interview mit "Spiegel Online": "Eine gut durchblutete Magen- und Darmschleimhaut in einem leeren Magen führt zu schneller Alkoholresorption. Wenn sie durch wasserabweisende Substanzen wie Fett und Öl bedeckt ist, wird die Resorption verlangsamt und der Alkoholspiegel steigt langsamer an." Auf zuckerhaltige Lebensmittel sollten Sie hingegen verzichten, weil der Alkohol durch Zucker schneller ins Blut gelangt.

Was hilft gegen Kater? Qualität!

Mit dieser Grundlage sind Sie schon mal gut gerüstet. Als nächstes sollten Sie sich vornehmen, möglichst bei einem Getränk zu bleiben. Entscheiden Sie sich für Bier, Wein oder Longdrinks – und trinken Sie nicht durcheinander. Falsch ist hingegen, dass die Art des Alkohols über die Intensität des Katers entscheidet, so Hesch. Wichtiger sei vielmehr die Qualität: "In billig hergestellten Alkoholika, also dem berüchtigten Fusel, sind kleine Mengen giftigen Methanols enthalten, das, genau wie sein Abbauprodukt Formaldehyd, giftig ist und erhebliche Beschwerden verursacht."

Zwischendurch Salziges und Wasser

Zwischendurch dürfen Sie gerne zu salzigen Snacks greifen. Denn was hilft gegen Kater besser als Wasser? Salzig mach durstig und verleitet uns dazu, zwischendurch genügend zu trinken. Das sollte dann natürlich etwas Unalkoholisches sein. Alkohol fördert nämlich die Dehydration des Körpers – eine der Hauptursachen für den Kater am nächsten Morgen. Wer auf ein Glas Wein oder Sekt zwei Gläser Wasser trinkt, ist für den nächsten Morgen gut gerüstet. Weiterer Vorteil: Wer viel Wasser trinkt, nimmt automatisch weniger Alkohol zu sich.

Wer vor dem Schlafengehen auf Nummer sicher gehen will, greift am besten zu einer Magnesiumtablette in einer Dosierung von 250 bis 500 Milligramm, um den Mineralhaushalt wieder auszugleichen.

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