Was hilft gegen Kater?: Gefährliches Paracetamol

Freitag, 14.03.2014

Nach einer durchzechten Nacht folgt am nächsten Morgen nur allzu oft die Frage: Was hilft gegen Kater? Bei Kopfschmerzen sollte das Schmerzmittel Paracetamol auf jeden Fall tabu sein.

Was hilft gegen Kater und was definitiv nicht? Wenn Sie wissen, dass Sie auf einer Feier oder auf Partys gerne mal etwas mehr trinken, obwohl Sie sich meist das Gegenteil vornehmen, dann können Sie auf zahlreiche Anti-Kater-Rezepte zurückgreifen. Weil neben Übelkeit vor allem Kopfschmerzen zu den unerwünschten Folgen von zu viel Alkohol gehören, greifen viele sofort zu Schmerzmitteln. Ob Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen oder Paracetamol – Hauptsache es bekämpft den Brummschädel. Viele wissen jedoch nicht, dass die Einnahme von Paracetamol im Zusammenhang mit Alkohol zu gefährlichen Nebenwirkungen führen kann. Das gilt auch für den Restalkohol beim Kater.

Was hilft gegen Kater? Kein Paracetamol

Auf der einen Seite verlangsamt der Wirkstoff den Abbau des Alkohols, der letztendlich die Ursache für den Kater ist. Das liegt daran, dass sowohl Alkohol als auch Paracetamol von demselben Enzym in der Leber abgebaut werden. Mit der Einnahme des Schmerzmittels stellen Sie Ihre Leber entsprechend vor eine noch größere Aufgabe, als diese ohnehin schon zu bewältigen hat. Die Folge: Der Kater dauert noch länger an.

Doch während dies nur unangenehm, aber nicht gefährlich wäre, kommt es beim gemeinsamen Abbau von Paracetamol und Alkohol zusätzlich zu gefährlichen Stoffwechselreaktionen, so die Experten des Gesundheitsportals "Onmeda". Die Abbauprodukte, die hierbei entstehen, sind giftig und können die Leber schädigen. Und wenn etwas hilft gegen Kater, dann ist das schließlich vor allem die unermüdliche Arbeit dieses Organs.

Geeignete Schmerzmittel bei Kater

Wenn es denn wirklich Schmerzmittel sein müssen, um dem Kater den Kampf anzusagen, sollten Sie auf solche zurückgreifen, die keine gefährlichen Wechselwirkungen mit Alkohol eingehen. Zu diesen zählen etwa ASS und Ibuprofen. Doch auch hier gilt: Schmerzmittel sollten Sie verantwortungsbewusst und nur in Ausnahmefällen einnehmen.

Im besten Fall beugen Sie einem Kater vor, indem Sie gar nicht, wenig oder zumindest kontrolliert Alkohol trinken. Nehmen Sie zwischendurch ausreichend Wasser zu sich. Am nächsten Morgen kann eine Magnesiumtablette dabei helfen, den Mineralstoffhaushalt wieder auszugleichen.

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