Vorsicht bei Kaliummangel: Überdosierung von Kalium

Dienstag, 01.10.2013

Kalium gilt als essenzieller Mineralstoff für den menschlichen Körper. Kaliummangel lässt sich mit Präparaten ausgleichen, doch Vorsicht: Auch eine Überdosierung ist schädlich.

Viele Menschen leiden heutzutage unter Kaliummangel. Um diesen Mangel auszugleichen, nehmen sie häufig verschiedene Nahrungsergänzungsmittel und andere Präparate ein. Doch die Höhe der Dosierung steht hierbei eher im Hintergrund, obwohl ein Überschuss an Kalium für den Körper nicht gesund ist. Einen zu hohen Kaliumgehalt im Blut nennen Mediziner auch Hyperkaliämie. Diese kann jedoch auch andere Ursachen haben und ist nicht immer auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzuführen.

Kaliummangel: So entsteht eine Hyperkaliämie

Eine Hyperkaliämie kommt dann zustande, wenn dem Organismus so viel Kalium zugeführt wird, dass die Nieren mit der Verarbeitung des Mineralstoffes überfordert sind. Dies ist beispielsweise beim übermäßigen Konsum von kaliumhaltigen Präparaten der Fall. Kaliumüberschuss kann jedoch auch dann entstehen, wenn eine Niereninsuffizienz vorliegt oder falls das Hormon Aldosteron übermäßig im Körper produziert wird. Auch wenn Zellkalium in den Blutkreislauf gelangt, kann eine Hyperkaliämie hervorgerufen werden. Dies geschieht beispielsweise bei einem Gewebeschaden oder auch bei der Auflösung von roten Blutkörperchen. Bei einer Hyperkaliämie spüren Sie ein plötzliches Kribbeln in den Händen und Füßen. Auch eine Muskelschwächung kann auftreten, die sogar zur schweren Lähmung werden kann. Das gefährlichste Symptom ist das Auftreten einer Herzrhythmusstörung, die lebensgefährlich werden kann.

Kaliummangel: Nebenwirkungen von Kaliumpräparaten

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Kaliumpräparate können somit vielfältige Nebenwirkungen auslösen, wenn Sie überdosiert sind. Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen gehören noch zu den harmlosen Folgen. Sie sollten keinesfalls mehr als 18 Gramm Kalium oral einnehmen, denn dadurch wird in vielen Fällen eine schwere Hyperkaliämie ausgelöst. Greifen Sie also bei Verdacht auf Kaliummangel nicht gleich zu Nahrungsergänzungen. Wichtiger ist, dass Sie auf Ihre Ernährung achten und sich informieren, wie viel Kalium Ihr Körper genau benötigt. Lassen Sie auch überprüfen, ob Ihr Kaliummangel nicht andere Ursachen hat. Bei einer gestörten Nierenfunktion sollten Sie auf jeden Fall auf zusätzliches Kalium verzichten und Ihren Arzt um Rat fragen.

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Vorsicht bei Kaliummangel Überdosierung von Kalium

Wenn wir nicht dafür sorgen, dass wir ausreichend Nährstoffe und Vitamine bekommen, führt dies zu Mangelerscheinungen.

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