Vitamin-E-Mangel steigert Risiko auf eine Fehlgeburt

Donnerstag, 04.12.2014 Milena Velic

Wer an Vitamin-E-Mangel leidet, hat beispielsweise mit Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder auch mit Reizbarkeit zu kämpfen. Nun hat die Wissenschaft eine weitere Folge von Vitamin-E-Mangel feststellen können: Der Mangel erhöht das Risiko auf eine Fehlgeburt.

Vitamin-E-Mangel werden so einige, negative Konsequenzen nachgesagt: Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und auch schwächere Abwehrkräfte. Nun habe die Wissenschaft jedoch eine weitere Folge feststellen können: Der Mangel an Vitamin E könne das Risiko einer Fehlgeburt steigern, berichtet das Wissenschaftsportal medicalxpress.com.

Vitamin-E-Mangel erhöht Risiko einer Fehlgeburt

Unter Schwangeren mit einer niedrigen Konzentration an Vitamin E im Körper sei die Rate an Fehlgeburten ungefähr doppelt so hoch wie bei Schwangeren mit einer ausreichenden Menge des Vitamins im Körper.

"Unserem Wissen nach, ist dies die erste Studie an Menschen, die den Zusammenhang zwischen Vitamin E und Fehlgeburt thematisiert", erklärt Kerry Schulze, Wissenschaftlerin an der Johns Hopkins Bloomberg Universität für internationale Gesundheit, gegenüber dem Wissenschaftsportal.

Vitamin E wichtig während der Schwangerschaft

Die aus der Studie gewonnenen Ergebnisse würden die Bedeutung der Vitamin-E-Einnahme während der Schwangerschaft positiv unterstützen, da so der Embryo bzw. Fetus geschützt werden könnten.

Vitamin E sei ein bedeutender Faktor für die einwandfreie Funktionalität der Organe. Das Vitamin würde außerdem die Zerstörung von Zellen verlangsamen, so das Wissenschaftsportal.

Die Fakten der Vitamin-E-Mangel-Studie

In der Zeitspanne von 2001 bis 2007 habe das Forscherteam von rund 1.600 indischen, schwangeren Frauen Informationen für die Studie gesammelt. Zunächst hätten sie im ersten Trimester der Schwangerschaft Blutproben der Frauen entnommen. Anschließend hätten sie wöchentlich jede Fehlgeburt aufgezeichnet.

Von den 1.605 Frauen hätten insgesamt 141 Frauen (8,8 Prozent) eine Fehlgeburt erlitten. Unter den Frauen mit einem ausreichenden Anteil an Vitamin E hätten im ersten oder zweiten Trimester jedoch nur 5,2 Prozent eine Fehlgeburt erlitten. Im Gegensatz dazu stünde der Anteil an Fehlgeburten bei Frauen, die einen Vitamin-E-Mangel aufgewiesen hätten: Er lag bei 10,2 Prozent.

Fazit: Ausreichend Vitamin E sei von Vorteil

Aufgrund der Ergebnisse konstatiert Schulz, dass die Einnahme einer ausreichenden Menge an Vitamin E während der Schwangerschaft von Vorteil sei.

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Bis jetzt bewirkte der Vitamin-E-Mangel Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und mehr. Nun aber besteht ein Zusammenhang zwischen dem Mangel an Vitamin E und dem erhöhten Risiko auf eine Fehlgeburt.

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04.12.2014 13:30
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