Therapie von Regelschmerzen: Hilft Akupunktur?

Donnerstag, 10.07.2014

Monat für Monat plagen sich viele Frauen mit Regelschmerzen herum. Die chinesische Heilmethode Akupunktur soll Abhilfe schaffen können.

Fast jede Frau leidet in ihrem Leben zumindest gelegentlich unter Regelschmerzen. Die Behandlungsmöglichkeiten, die dann infrage kommen können, sind vielfältig. Helfen jedoch Wärme, Entspannungsübungen,  Hausmittel und sogar Schmerztabletten nicht gegen die Unterleibsbeschwerden, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, um sich der mitunter krampfartigen Schmerzen zu entledigen: Akupunktur.

Was genau ist Akupunktur?

Akupunktur ist eine uralte Heilmethode, die in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) beheimatet ist. Dem Medizinportal "Onmeda" zufolge werden dabei feine Nadeln an bestimmten Stellen des Körpers in die Haut gestochen. An welchen Akupunkturpunkten die Nadeln angesetzt werden, hängt davon ab, welche Beschwerden behandelt werden sollen.

Die traditionelle chinesische Medizin geht davon aus, dass der Körper von verschiedenen Energiebahnen durchzogen wird, den sogenannten Meridianen. Wenn ein Mensch unter Schmerzen leidet, ist der TCM zufolge der Energiefluss gestört. Dies geschieht durch ein Ungleichgewicht der beiden gegensätzlichen Lebenspole, Yin und Yang. Mithilfe der Nadeln sollen auftretende Blockaden gelöst werden und die Energie wieder natürlich fließen können. Dabei ist der vorherrschende Grundgedanke, dass der Körper zur Selbstheilung angeregt wird. Dadurch unterscheidet sich die Behandlung mit Akupunktur auch grundlegend von vielen anderen Therapieansätzen, bei denen lediglich die Symptome behandelt werden.

Akupunktur bei Regelschmerzen

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt  Akupunktur als Behandlungsmethode bei verschiedenen Schmerzerkrankungen, unter anderem bei Regelschmerzen. Dem Gesundheitsportal "Praxisvita.de" zufolge werden bei der Akupunktur bei Regelschmerzen etwa 20 Nadeln an verschiedenen Hautstellen gesetzt. "Dort liegen sehr viele Sinneszellen. Durch den Stich werden im Gewebe Stoffe freigesetzt, die Schmerzsignale ans Gehirn blockieren oder abschwächen", zitiert "Praxisvita.de" den Hamburger Arzt Dr. Hasso Thalmann, der selbst mit Akupunktur behandelt. "Man spürt nach dem Einstich ein angenehmes Schwere- oder Wärmegefühl, manchmal auch ein sanftes Kribbeln an den Stichstellen. Das heißt, dass die Nadeln richtig gesetzt wurden", so der Experte. Insgesamt verbleiben die Nadeln rund zehn Minuten in der Haut. Schon wenige Sitzungen können offenbar ausreichend sein, um Regelschmerzen der Vergangenheit angehören zu lassen.

Akupunktur gegen Regelschmerzen. Hilft das?

Wenn gängige Methoden bei Regelschmerzen nichts mehr helfen, kann Akupunktur eine Möglichkeit sein.

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Monat für Monat plagen sich viele Frauen mit Regelschmerzen herum. Die chinesische Heilmethode Akupunktur soll Abhilfe schaffen können.
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10.07.2014 10:30
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