Tabletten gegen Eisenmangel – Nicht ohne Arzterlaubnis

Mittwoch, 27.11.2013

Vorsicht ist geboten, wenn Sie Eisenmangel eigenmächtig bekämpfen wollen. Gerade Frauen leiden wegen ihrer Regelblutungen oft an einem Mangel des Spurenelements und greifen zu Tabletten oder Tropfen.

Doch gerade davor warnt nun das Bundesinstitut für Risikobewertung. Wenn Sie den Verdacht hegen, unter Eisenmangel zu leiden, sollten Sie zunächst einen Arzt aufsuchen und ihre Vermutung überprüfen lassen. Anhand eines Bluttests kann dieser einen Mangel feststellen oder diesen ausschließen. Zudem sollte Ihnen auch nur Ihr Arzt zu Tabletten oder gar Tropfen zur Eisensteigerung raten. 

Eisenmangel: Immer erst Ihren Arzt konsultieren

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Tabletten und Tropfen gegen Eisenmangel können einige Risiken bergen. Bei Kindern beispielsweise kann eine Überdosis schnell zu einer Vergiftung führen. Einerseits kann sich das durch Erbrechen und Durchfall bemerkbar machen, im schlimmsten Fall allerdings kann es zu Nieren- oder Leberschäden kommen.

Auf Grundlage von Tierversuchen und speziellen Studien an Zellkulturen hat das Bundesinstitut für Risikobewertung außerdem die Vermutung geäußert, dass Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen das Risiko erhöhen können, an Diabetes Typ 2, Krebs oder einem Herzleiden zu erkranken. Allerdings fehlen bisher eindeutige Hinweise beim Menschen in diesem Zusammenhang. Außerdem kommen im Falle von Krebs mehrere Faktoren als Auslöser für den Krankheitsausbruch infrage.

Doch gerade weil der endgültige Beweis noch aussteht, warnt das Institut vor der eigenmächtigen Einnahme von Mitteln gegen Eisenmangel. Stattdessen empfehlen sie, Ihren Hausarzt um Rat zu bitten, da dieser mit gutem Gewissen zu Tabletten oder Mitteln raten kann, sich zudem mit der Dosierung auskennt. Außerdem kann der Arzt einschätzen, ob Ergänzungsmittel überhaupt notwendig sind, da das Spurenelement in der Regel ausreichend durch die Nahrung aufgenommen wird.

Schwangere können von Präparaten profitieren

Tabletten oder Tropfen gegen Eisenmangel haben aber nicht ausschließlich negative Auswirkungen. Diverse Studien mit insgesamt über 1,8 Millionen Frauen haben ergeben, dass Eisenpräparate während der Schwangerschaft einer Blutarmut vorbeugen können und zudem das Risiko senken, dass das Baby untergewichtig zur Welt kommt. Doch wie beim Eisenmangel gilt auch hier: Greifen Sie nicht ohne die Erlaubnis des Arztes zu Präparaten.

Zu den lebensnotwendigen Mineralstoffen gehören, Calcium, Magnesium, Kalium.

Vitamine und Mineralien fördern unter anderem den Stoffwechsel im Körper. Sie tragen wesentlich zu unserer Gesundheit bei.

 

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27.11.2013 11:15
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