Studie zu Vitamin-D-Mangel – Unzureichende Werte

Montag, 11.11.2013

Das International Life Sciences Institute (ILSI) hat in einer Studie über die Vitaminversorgung herausgefunden, dass die europäische Bevölkerung vor allem einen Vitamin-D-Mangel aufweist.

Auch andere Vitamine und Mineralstoffe nehmen Europäer in zu geringen Mengen zu sich – darunter Vitamin B2, Vitamin B6, Eisen und Calcium. Allerdings stellt das keinerlei Risiken dar. Anders sieht es bei der Versorgung mit Vitamin D aus. Bei allen Probanden – egal zu welcher Altersgruppe oder zu welchem Geschlecht sie zählten – haben die Wissenschaftler einen Vitamin-D-Mangel festgestellt. Und dieser kann für bestimmte Personengruppen schwerwiegende Folgen haben – beispielsweise für Leistungssportler, Senioren oder Schwangere.

Groß angelegte Studie stellt Vitamin-D-Mangel fest 

Die Studie wurde in unterschiedlichen europäischen Ländern durchgeführt, darunter Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien und Spanien. Überall kamen die Wissenschaftler zum gleichen Ergebnis – die Europäer nehmen zu wenig Vitamin D zu sich.

Auf einem Informationsblatt der ILSI wird ebenso ersichtlich, dass allein 200 Millionen Frauen weltweit an Osteoporose leiden, wobei die Erkrankung ausschließlich auf Vitamin-D-Mangel zurückzuführen ist. Einige Lebensmittelhersteller haben inzwischen auf die Unterversorgung reagiert. Dazu zählt auch Kellog's: Die Firma fügt ihren Cornflakes nun extra Vitamin D zu.

Weltweite Unterversorgung

Die aktuelle Studie beschränkt sich zwar auf die europäischen Länder, doch es gibt auch in anderen Teilen der Welt einen auffälligen Vitamin-D-Mangel. Allerdings sieht es in den Entwicklungsländern dramatischer aus als beispielsweise in Europa. Dennoch leiden schätzungsweise zwischen 40 und 75 Prozent der Weltbevölkerung an einem enormen Vitamin-D-Mangel – betroffen sind vor allem die Bevölkerungen asiatischer Länder, aber auch Teile Europas. Dort vorzugsweise die südeuropäischen Staaten. Einzig die Schweden können eine ausreichende Zufuhr an Vitamin D vorweisen. Von nun an liegt es in den Händen der zuständigen Behörden, mit den Daten zu arbeiten und Veränderungen herbeizuführen. 

In Deutschland wurde immerhin 2012 ein erster Schritt in Richtung Mehrversorgung unternommen: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat den empfohlene Vitamin-D-Bedarf für Erwachsene erhöht. Zukünftig sollen diese mindestens 20 Mikrogramm Vitamin-D zu sich nehmen – zuvor haben Wissenschaftler eine Menge von gerade einmal 5 Mikrogramm empfohlen.

Klagen Sie häufiger über Kopfschmerzen? Diese sind oft Zeichen von Mangelerscheinungen durch fehlende Vitamine oder Mineralstoffe.

Mangelerscheinungen treten dann auf, wenn zu wenig Nährstoffe und Vitamine im Körper vorhanden sind.

 

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