Stress verursacht Kopfschmerzen – Wissenschaftlich belegt

Mittwoch, 05.03.2014

Gewusst haben es irgendwie alle, doch nun kann auch eine Studie belegen, dass Stress zu Kopfschmerzen führt, die sogar chronisch werden können, wenn man nicht gegensteuert.

Egal, ob auf der Arbeit, im Familienleben oder in anderen Lebensbereichen: Sobald eine gewisse Belastungsgrenze überschritten wird und das Gehirn dies als Stress wahrnimmt, stellen sich auf Kurz oder Lang Kopfschmerzen ein. Eine Binsenweisheit, die bisher auch ohne wissenschaftliche Belege hingenommen wurde. Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen haben laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" neue Erkenntnisse darüber gewinnen können, in welchem Zusammenhang Stress und Kopfschmerzen miteinander stehen. Auf einer Tagung von Neurologen im April 2014 in Philadelphia wollen sie ihre Ergebnisse dem Fachpublikum vorstellen.

Studie zu Kopfschmerzen mit über 5.000 Probanden

An der Studie nahmen 5.100 erwachsene Probanden teil. Diese mussten vierteljährlich und über einen Gesamtzeitraum von zwei Jahren Angaben dazu machen, wie stark sie sich unter Stress gesetzt fühlten und wie häufig und unter welcher Art von Kopfschmerzen sie unterdessen litten. Die Wissenschaftler und Ärzte um Sara Schramm fanden hierbei heraus, dass ein steigender Stresspegel ganz eindeutig mit stärkeren Beschwerden einhergeht.

Als die häufigste Art von Kopfschmerzen stellten sich Spannungskopfschmerzen heraus. Die Teilnehmer, die von diesen berichteten, gaben auf einer Skala von 0 bis 100 einen durchschnittlichen Stresslevel von 52 an. Bei Probanden mit Migräne lag dieser um zehn Punkte höher.

Steigt der Stresslevel, nehmen Beschwerden zu

Während der Studie konnten die Forscher beobachten, wie stark die Kopfschmerzen zunahmen, wenn der angegebene subjektive Stresslevel stieg. Ein Zuwachs um zehn Punkte auf der erwähnten Stress-Skala bedeutete im Schnitt eine Zunahme um 6,3 Prozent bei den Kopfschmerzen. Bei Migräne-Patienten ist die Korrelation weniger stark ausgeprägt. Hier war eine Zunahme von 4,3 Prozent zu verzeichnen.

Eine vorläufige Schlussfolgerung aus den Beobachtungen ist die, dass Stress nicht nur Kopfschmerzen verursachen, sondern auch verstärken kann. Die Gefahr, dass die Beschwerden chronisch werden, steigt bei denjenigen besonders stark an, die Stresssituationen nicht erfolgreich meistern können. Führen die Kopfschmerzen dann irgendwann selbst zu Stress, ist es für Betroffene schwierig, diesem Kreislauf zu entkommen.

Klagen Sie häufiger über Kopfschmerzen? Diese sind oft Zeichen von Mangelerscheinungen durch fehlende Vitamine oder Mineralstoffe.

Mangelerscheinungen treten dann auf, wenn zu wenig Nährstoffe und Vitamine im Körper vorhanden sind.

 

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