So erkennst du, ob du an Burn-out leidest

Dienstag, 09.08.2016

Du fühlst dich überfordert mit deinem Leben und nichts macht dir mehr so richtig Spaß? Dann könnte es sein, dass du mitten in einem Burn-out steckst.

Man hört es immer wieder: Menschen fühlen sich überfordert, da sie zu viel Stress im Job haben - die Folge ist ein Burn-out Syndrom. Hierbei handelt es sich nicht um ein spezifisches Krankheitsbild, sondern um eine Vielzahl von Symptomen, die zusammen zum Burn-out führen. Ursächlich ist meist eine längere Überforderung, oft im beruflichen Bereich, Stress und eine negative Bewertung von Situationen. Es ist wichtig, sensibel zu sein für seinen eigenen Zustand, denn ein Burn-out kommt schleichend und kann sich in einer knallharten, schweren Depression manifestieren.

Wenn die Batterien leer sind

Jemand, der immer durchpowert und sich selten eine Auszeit gönnt, ist stark gefährdet, am Burn-out-Syndrom zu erkranken. Zunächst fühlt man sich gestresst und man bewertet die Dinge in seiner Umwelt negativ: Der Job macht keinen Spaß, die Aufgaben sind nicht das, was man machen möchte und auch sonst gibt es nicht viel, was einen zufrieden macht. Anschließend treten körperliche Symptome auf, für die in erster Linie der negative Stress ursächlich ist: Schlafprobleme, negative Verstimmung, Konzentrationsprobleme, eine Verringerung der Leistungsfähigkeit, Gleichgültigkeit, das Gefühl von Ohnmacht und Müdigkeit. Solltest du diese Symptome an dir beobachten und kommt eine negative Bewertung deiner Lebensumstände hinzu, so ist ein Burn-out wahrscheinlich.

Ein frühes Eingreifen ist wichtig

Wird ein Burn-out bereits im Anfangsstadium erkannt und behandelt, so stehen die Chancen gut, dass schnell Besserung einkehrt. Wird es jedoch lange verschleppt, kann es sich bis hin zu einer schweren Depression entwickeln. Zwar kann auch diese geheilt werden, jedoch benötigt es länger und eine Behandlung zieht oft eine lange Unterbrechung der Arbeit mit sich. Es ist wichtig, dass man sich bei Überforderung oder in stressigen Zeiten regelmäßige Auszeiten nimmt und die eigenen Batterien auflädt. Zudem sollte man sich auch nicht scheuen, offen mit den Vorgesetzten zu sprechen, wenn die Arbeit für den Zustand ursächlich ist.

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Fühlst du dich oft überfordert und niedergeschlagen? So erkennst du, ob du kurz vor einem Burn-out stehst.

Die Anzeichen eines Burn-outs solltest du unbedingt ernst nehmen!

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