Schulterschmerzen durch Sport: Tennis, Golf & Co.

Sonntag, 12.10.2014

Eigentlich sollte Sport den Körper fithalten. Doch in Sachen Schulterschmerzen gehören bestimmte Arten des Freizeitsports eher zum No-Go: Tennis und Golf sind zwei Beispiele.

Warum diese Sportarten Schulterschmerzen auslösen können, liegt auf der Hand – oder auf dem Gelenk. Genau das wird durch die Bewegung und das Halten des Schlägers nämlich belastet und dadurch geschwächt. Fehlhaltungen, nicht nur im Alltag, sondern eben auch beim Sport, können ebenso auf die Schultern gehen. Wenn Sie die Sportart gerade erst neu begonnen haben, ist Ihre Muskulatur womöglich noch nicht genug trainiert, um der Belastung standzuhalten. Geben Sie nicht gleich Vollgas, sondern machen Sie während des Trainings auch mal Pause und dehnen sich.

Warum die Schulter so anfällig ist

Doch was genau tut bei Schulterschmerzen eigentlich weh? "Schulterschmerzen gehen häufig von den Weichteilen im Schulterbereich, also von Muskeln, Sehnen, Bändern und dem Schleimbeutel aus", schreibt das Gesundheitsportal "lifeline.de". Neben Überbelastung und unzureichend trainierter Muskulatur können es auch Verschleißerscheinungen sein, die Ihre Schulterschmerzen auslösen.

Sie spielen seit vielen Jahren Tennis? Dann haben Sie vielleicht auch schon bemerkt, dass das Schultergelenk sehr beweglich, aber eben auch sehr verletzungsanfällig ist. Es ist sogar das beweglichste Gelenk im ganzen Körper, wie "lifeline.de" weiter schreibt. Weil das Schultergelenk vor allem durch Muskeln geführt wird und es keine Gelenkpfanne gibt wie etwa beim Hüftgelenk, ist es instabiler und daher verletzungsanfälliger.

Chronische Schulterschmerzen durch Sport

Verschleißerscheinungen sind bei Viel-Sportlern auch eine häufige Ursache von Schulterschmerzen. Schulter-Arthrose, Schultersteife und eine Kalkschulter sind weitere mögliche Erklärungen, wenn Sie dauerhaft an Schulterschmerzen leiden. Bei Sportlern tritt gerne mal das sogenannte Engpass-Syndrom oder Impingement-Syndrom der Schulter auf, auch "Sportlerschulter" genannt.

"Die Ursache des Impingement-Syndroms ist meist langjährige Belastung der Schulter, etwa bei Sportlern, die viele Überkopfbewegungen mit ihren Armen ausüben wie Handballer, Volleyballer und Schwimmer", heißt es dazu bei "netdoktor.de". Berufstätige, die bei ihrer Arbeit oft ähnliche Bewegungen ausführen wie Tennisspieler und häufig die Arme über den Kopf halten müssen, wie etwa Maler oder Flugzeugmechaniker, sind ebenfalls regelmäßig von der Sportlerschulter betroffen.

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Schulterschmerzen sind keinesfalls angenehm. Um die Schmerzen nicht noch weiter zu unterstützen, sollten Sie auf Sportarten wir Tennis und Golf verzichten.

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12.10.2014 14:00
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