Risikogruppe für Eisenmangel – Junge Frauen betroffen

Mittwoch, 07.05.2014

Vor allem sportlich aktive, junge Frauen laufen in Gefahr, an Eisenmangel zu leiden – und der kann schwerwiegende Folgen wie zum Beispiel Blutarmut haben. Ein Test ist daher angebracht.

Die Anzeichen für einen Eisenmangel sind vielseitig und werden oft auch auf andere Ursachen zurückgeführt. Wer denkt bei eingerissenen Mundwinkeln, ständiger Müdigkeit oder unruhigen Beinen schon als Erstes an einen Eisenmangel? Doch vor allem junge Frauen, die viel Sport treiben, sollten sich am besten doch testen lassen – denn sie sind einem höheren Risiko ausgesetzt, zu wenig Eisen im Körper zu haben, als andere Bevölkerungsgruppen.

Eisenmangel und Monatsblutung

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Normalerweise nimmt jeder Mensch über die Nahrung ausreichend Eisen zu sich, sodass es nicht zu einem Mangel kommen sollte. Wie der Gastroenterologe Walter Frasch laut "RP Online" erläutert, wird das Eisen aus der Nahrung hauptsächlich über den Dünndarm aufgenommen. Hierbei sorge der Körper aber für eine strenge Regulierung, wie viel des Spurenelements insgesamt aufgenommen wird – denn auch ein Zuviel von Eisen kann dem Körper schaden. "[Diese Mechanismen] sollen uns vor einer übermäßigen und womöglich gefährlichen Eisenüberladung schützen", so Frasch.

Aufgrund dieser strengen Regulierung könne bei Frauen sogar schon eine starke Regelblutung einen negativen Einfluss auf den Eisenhaushalt des Körpers haben. "So kann bereits ein geringer chronischer Blutverlust – wie bei Frauen durch die Monatsblutung – zu einem bedeutsamen Eisenmangel führen", fährt Frasch fort.

Auch Ausdauersport spielt eine Rolle

Laut den Experten von "Onmeda" zählen zur Risikogruppe für latenten Eisenmangel vor allem Frauen, die Ausdauersport betreiben – sprich Joggen, Schwimmen oder Radfahren. Zwar benötigen Frauen bis zu einem Alter von 50 Jahren generell mehr Eisen als andere Menschen, doch vor allem Ausdauersportlerinnen sollten einen Bluttest beim Arzt in Betracht ziehen, so Julia Zichner von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken.

Falls Sie also gern Ausdauersport treiben und Symptome wie Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit oder auch Haarausfall und brüchige Nägel bei sich feststellen, könnte Eisenmangel hinter diesen Symptomen stecken. Eine einfache Blutentnahme bei Ihrem Hautarzt kann hier schon für Aufklärung sorgen. Sollte ein Mangel vorliegen, kann dieser ganz einfach mit Eisenpräparaten oder Infusionen behandelt werden.

Mittlerweile gibt es für fast alle Leiden ein passendes Präparat in Form von Tabletten.

Wenn zu wenig Nährstoffe und Vitamine im Körper vorhanden sind, greifen viele zu Nahrungsergänzungsmitteln.

 

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