Pro und Kontra Calciumpräparate – Präparate können helfen

Dienstag, 13.08.2013

Mineralstofftabletten und andere Präparate können einen ärztlich festgestellten Calciummangel ausgleichen. Sie sind schnell und einfach einzunehmen, haben aber auch Nachteile.

Ein latenter oder akuter Calciummangel kann viele Ursachen und Symptome haben - darunter beispielsweise Muskelkrämpfe oder trockene Haut. Von einer Selbstdiagnose raten Ärzte jedoch dringend ab. Vor der Einnahme von Präparaten wie Calciumdragees oder Brausetabletten sollte immer ein Bluttest durchgeführt werden. Liegt tatsächlich ein Calciummangel vor, können die Präparate dabei helfen, diesen auszugleichen. Die Vorteile der Mineralstoff-Produkte liegen in ihrer ständigen Verfügbarkeit sowie der simplen Art der Einnahme. Calciumpräparate bestehen aus gut löslichen Salzen wie Calciumcarbonat, Calciumlaktat oder Calciumgluconat. Die Resorptionsrate dieser Salze liegt bei lediglich 30 Prozent, was als Nachteil gewertet werden kann. In Fruchtsäften mit Mineralstoffzusatz ist dagegen oft Calcium-Citrat-Malat enthalten, welches wiederum einen höheren Säuregehalt aufweist. Besonders nachteilig sind Präparate mit dem Zuckeraustauschstoff Sorbit. Dieser reduziert die Calciumausnutzung und kann bei empfindlichen Menschen Verdauungsprobleme auslösen.

Aus Calciummangel kann Calciumüberschuss werden

Von starkem Calciummangel sind vor allem schwangere Frauen, stillende Mütter sowie Senioren betroffen. Menschen, die nicht zu den genannten Risikogruppen zählen, können in der Regel durch den regelmäßigen Verzehr von Lebensmitteln wie Brokkoli, Sesam, calciumreichem Mineralwasser, Grünkohl, Mandeln oder Milch ausreichend Calcium zu sich zu nehmen. Zusätzliche Präparate werden daher in vielen Fällen oft grundlos eingenommen und haben den Nachteil, dass sie nicht zu einer bewussten Ernährung beitragen. Zudem kann das sorglose Konsumieren von chemischen Calciumprodukten zu einem krankhaft erhöhten Calciumspiegel führen, der im Ernstfall in Nierensteinen und Depressionen resultiert.

Oft sind Resorptionsprobleme Schuld am Calciummangel

Calcium ist von essenzieller Wichtigkeit für Knochenbildungsprozesse sowie für Muskel- und Nerventätigkeiten; aus diesem Grund sind viele Menschen besorgt um einen ausgeglichenen Mineralstoffhaushalt. Doch häufig leiden Menschen nicht aufgrund unzureichender Zuführung von Calcium unter Mangelerscheinungen, sondern eine schlechte Mineralstoffverwertung ist Auslöser für die Mineralstoffarmut. Während einige Krankheiten der Nebenschilddrüse und der Nieren zu chronischen Problemen bei der Calciumaufnahme führen, liegt häufig auch einfach ein Mangel an Vitamin D, welches für die Calciumverwertung essenziell ist, vor. Ein Vorteil vieler moderner Calciumpräparate liegt darin, dass sie mit Vitamin D kombiniert angeboten werden.

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