Nahrungsergänzungen und ihre Risiken – Schnelle Überdosierung

Montag, 29.07.2013

Auch wenn zusätzliche Präparate einen Mangel an Vitaminen und Mineralien verhindern können, ist das Risiko der Überdosierung von Nahrungsergänzungen nicht zu unterschätzen.

Gerade Frauen sind häufig von einem Vitamin- und Mineralstoffmangel betroffen. Zu viel Stress und ungesunde Ernährung führen schnell dazu, dass sie die Folgen des Mangels zu spüren bekommen. Müdigkeit, Leistungsreduzierung, Angespanntheit und Verstimmungen, die durch die fehlenden Stoffe verursacht werden, können den Alltag stark beeinflussen. Da es jedoch schwer ist, ein gesundes und vitaminreiches Essverhalten in den Berufs- und Familienalltag zu integrieren, nutzen besonders Frauen immer mehr das Angebot an Nahrungsergänzungen.

Überdosierung von Nahrungsergänzungen

Gerade weil die Einnahme von Nahrungsergänzungen so einfach ist, und weil Sie sich und Ihrem Körper sicherlich etwas Gutes tun möchten, kann es leicht zu einer Überdosierung kommen. Diese Überdosierung wird als Hypervitaminose bezeichnet und kann je nach Präparat unterschiedlich starke und zum Teil sogar schwerwiegende Folgen haben. Vor allem Vitamin A sollte in hohen Dosen vermieden werden. Bei einer Überdosierung von Vitamin A können kurzfristig Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindelgefühl auftreten. Bei längerer Einnahme und hoher Dosierung sind Beeinträchtigungen der Leber oder Lymphknoten mit langfristigen Folgeschäden möglich. Vor allem in der Schwangerschaft sollten Sie auf die Einnahme von Vitamin A verzichten, um Fehlbildungen des Kindes bis hin zu einer Fehlgeburt vorzubeugen. Während die Folgen der meisten Nahrungsergänzungen vorübergehend und verhältnismäßig harmlos sind, sollten Sie neben Vitamin A Präparaten auch bei der Einnahme von Vitamin D vorsichtig sein. Eine Überdosierung kann die Nieren schädigen, Osteoporose fördern und sogar zum Tod führen.

Nahrungsergänzungen nach medizinischem Rat

Bevor Sie auf eigene Initiative Nahrungsergänzungen einsetzen, konsultieren Sie unbedingt einen Arzt. Der kann durch einen einfachen Bluttest herausfinden, ob Sie wirklich an einem Mangel bestimmter Vitamine oder Mineralstoffe leiden, oder ob Ihre Beschwerden vielleicht auf andere Ursachen zurückzuführen sind. Auch zur Bestimmung der benötigten Dosis des in Frage kommenden Präparates sollten Sie sich medizinischen Rat holen. Bevor Sie auf eine zu hoch dosierte Form von Nahrungsergänzungen zurückgreifen, sollten Sie zunächst einmal den Versuch wagen, den Mangel durch die Umstellung Ihrer Ernährung auszugleichen. Hilfreich kann hierbei der fachliche Rat eines Ernährungsberaters sein.

Klagen Sie häufiger über Kopfschmerzen? Diese sind oft Zeichen von Mangelerscheinungen durch fehlende Vitamine oder Mineralstoffe.

Mangelerscheinungen treten dann auf, wenn zu wenig Nährstoffe und Vitamine im Körper vorhanden sind.

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