Nackenschmerzen und steifer Hals: Hilfe durch Bewegung

Freitag, 08.08.2014

Bei Nackenschmerzen bloß zurück ins Bett? Das mag verlockend sein, gilt aber nicht für Muskelverspannungen, die durch falsches Schonen sogar noch schlimmer werden können.

 

Eine falsche Haltung, ein kalter Luftzug – und schon sind die Nackenschmerzen da. Auch ein steifer Hals kann Verspannungen, Haltungsfehler oder

Zugluft als Ursache haben. Wer mit Nackenschmerzen und verspannter Rücken- und Schultermuskulatur aufwacht, sollte sich aber nicht gleich wieder ins Bett legen, raten die Experten von "gesundheit.de". Gegen Verspannungen helfen Wärme und leichte Bewegung nämlich am besten, heißt es auf dem Gesundheitsportal.

Nacken-Liebkosung

Nacken-Liebkosung

Nach einem langen Tag im Büro am Schreibtisch hat so mancher mit einem

verspannten Nacken zu kämpfen. Umso schöner ist es, wenn man zu Hause eine kleine Massage bekommt. Gönnen Sie Ihrem Liebsten von Zeit zu Zeit diesen Luxus und massieren Sie ihm den Nacken. Es gibt wohl kaum jemanden, der dieser Kombination aus Entspannung und Streicheleinheiten widerstehen kann.

Nackenschmerzen durch Verspannungen

Ein steifer Hals, Nackenschmerzen oder eine verkrampfte, schmerzende Schulterpartie – derartige Schmerzen können durch Muskelverspannungen ausgelöst werden. Wie die "Apotheken Umschau" erklärt, können sich die Nacken- und Schultermuskeln durch Haltungsprobleme und chronische Überlastung verkürzen und verhärten – auf Druck an bestimmten Stellen reagieren diese Partien dann ebenfalls mit Schmerzen. Kommt dann eine weitere Belastung hinzu – eine ungünstige Haltung oder eben Stress – entsteht eine regelrechte Blockade. Rücken- und Nackenschmerzen oder ein steifer Hals machen den Arbeitsalltag schier unmöglich.

"Es sind bestimmte Muskeln, die so reagieren: im Nacken und am oberen Rücken neben der Wirbelsäule", erläutert Frank Naeve vom Deutschen Verband für Physiotherapie auf "welt.de". "Der Muskel ist in fühlbar höherer Spannung – messbar ist das allerdings nicht." Muskelverspannungen bei Stress entstehen laut Naeve aus einem evolutionären Reflex aus der Urzeit des Menschen. Bei Stress reagiere der Körper mit einem "Fliehen oder Zuschlagen"-Reflex. "Wenn keine Bewegung folgt, bleibt die Anspannung erhalten, der Muskel wird nicht mehr durchblutet und kann nicht mehr entspannen", so der Experte.

Sport bringt Linderung

Insbesondere Menschen, die viel sitzen, leiden oft unter verspannungsbedingten Nackenschmerzen. In solchen Fällen lässt sich den Schmerzen vor allem mit viel Bewegung vorbeugen oder beikommen. Regelmäßiges körperliches Training könne die Schmerzen reduzieren und im Idealfall ganz verschwinden lassen, heißt es bei "gesundheit.de". Wer komplett untrainiert sei, solle mit täglich 5 bis 20 Minuten leichten Spazierengehens beginnen oder sich mit Radfahren oder Schwimmen an ein Sportpensum herantasten. Wenn die Verspannungsschmerzen jedoch länger anhalten, sollte man einen Arzt aufsuchen, um eine ernsthafte Erkrankung oder eine langfristige Schädigung auszuschließen.

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