Nackenschmerzen durch Schwimmen: Falsche Haltung tut weh

Mittwoch, 18.06.2014

Schwimmen ist gesund – doch gerade beim Brustschwimmen kann eine falsche Haltung schnell unangenehm werden: Nackenschmerzen sind die Folge.

Viele Hobbyschwimmer springen gerade um ihrer Gesundheit willen ins kühle Nass. Dass die Sportart aber auch zu Nackenschmerzen und anderen Gesundheitsproblemen führen kann, ist nicht allen bekannt. Bei einer falschen Haltung ist besonders Brustschwimmen eher schädlich als nützlich. Laut "Der Westen/dpa" riskieren Schwimmer dadurch Verspannungen an der Halswirbelsäule, die zu Nackenschmerzen führen können.

Nackenschmerzen durch falsche Schwimmhaltung

Beim Brustschwimmen heben vor allem unerfahrene Schwimmer den Kopf gerne weit aus dem Wasser, um genügend Luft zu schnappen oder gar Haare und Gesicht trocken zu halten. Doch auch wenn Schwimmen als gesunder Sport gilt, der die gesamte Muskulatur trainiert, das Immunsystem stärkt und den Kalorienverbrauch erhöh, kann sich eine falsche Haltung schnell negativ auf den gewünschten Gesundheitserfolg auswirken. Der krampfhaft emporgereckte Kopf beim Brustschwimmen führt zu Verspannungen der Muskeln um die Halswirbelsäule, durch die es zu Nackenschmerzen kommt.

Wer korrekt Brustschwimmen möchte, sollte also in Badekappe und Schwimmbrille investieren. Denn wie "Der Westen/dpa" rät, soll man beim Brustschwimmen möglichst waagerecht im Wasser liegen und den Kopf nur zum Einatmen überhaupt aus dem Wasser heben. Ausgeatmet wird unter Wasser, sodass der Kopf währenddessen auf einer Linie mit dem Nacken liegt.

 

Ausgleichende Bewegungen

Sind die Nackenschmerzen erst einmal da, sollten Sie für Entspannung der beanspruchten Muskelpartien sorgen. Hier empfiehlt der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover, sich erst einmal auf den Rücken zu drehen und ruhig auf dem Wasser zu schweben, anstatt mit dem Brustschwimmen weiterzumachen. Um den Nackenschmerzen entgegenzuwirken, sollte der Kopf dabei leicht in den Nacken gelegt werden.

Rückenschmerzen

Doch nicht nur die Halswirbelsäule kann durch laienhaft ausgeführte Schwimmbewegungen überbeansprucht werden. "Auch die Knie werden in Mitleidenschaft gezogen, wenn Laien den Beinschlag eher mit dem Kniegelenk als wie vorgesehen aus der Hüfte heraus ausführen", erklärt Angelika Heck-Darabi vom Deutschen Verband für Physiotherapie in Köln dem Portal "Gesundheits-News". Wer zu Rückenproblemen neige, solle daher auf das  Kraul- oder Rückenschwimmen setzen. Nackenschmerzen könne man auch dadurch vorbeugen, indem man beim Schwimmen öfter einmal die Position wechselt.

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Nackenschmerzen durch Brustschwimmen: Falsche Haltung tut weh

Eigentlich ist Schwimmen ja gesund. Doch wenn beim Brustschwimmen die falsche Haltung eingenommen wird, sind Nackenschmerzen vorprogrammiert.

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