Magnesiummangel: Risikogruppen – Risikogruppen

Dienstag, 07.01.2014

Prinzipiell kann jeder Mensch an Magnesiummangel leiden. Allerdings haben Mediziner und Wissenschaftler bestimmte Risikogruppen erarbeitet, bei denen der Mangel häufiger auftritt.

Gehören Sie zu einer der Risikogruppen, die mit erhöhter Wahrscheinlichkeit an einem Magnesiummangel leiden könnten? Natürlich kann Ihnen das letztendlich nur ein ausgebildeter Mediziner bestätigen, doch die ersten Anzeichen können Sie selbst feststellen. So weisen beispielsweise Menschen ab 65 Jahren ein gesteigertes Risiko auf, nicht genügend Magnesium zu sich zu nehmen. Grund dafür ist die Tatsache, dass ältere Menschen wegen ihrer größeren Anfälligkeit für Erkrankungen mehr Magnesium über die Niere verlieren, als jüngere.

Magnesiummangel: Eigentlich wenig verbreitet...

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Eine andere Risikogruppe für Magnesiummangel bilden schwangere und stillende Frauen. Zu wenig Magnesium kann im schlimmsten Fall zu einer Frühgeburt führen, weshalb oft zu speziellen Magnesium-Supplementierungen geraten wird. Generell sollte jeder Mensch dafür Sorge tragen, dass er mindestens den empfohlenen Tagesbedarf von 300 bis 400 Milligramm abdecken kann.

Ebenfalls anfällig für eine Hypomagnesiämie, wie der Mangel in Medizinerkreisen heißt, sind Menschen, die chronisch an Erbrechen oder Durchfall sowie einer akuten Pankreatitis – also einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung – leiden. Auch Alkoholiker haben einen erhöhten Bedarf an Magnesium, da die damit einhergehende Ernährung oft zu wenig des Minerals aufweist.

...und doch gibt es Risikogruppen

Wobei sich die Ärzte und Wissenschaftler bisher noch uneins sind, ist, ob Sportler und Menschen mit Erkrankungen wie Osteoporose oder Diabetes als Risikogruppe für Magnesiummangel gelten oder nicht. Durch den Schweiß verlieren Sportler oft mehr Magnesium und die Muskeln verbrauchen gleichzeitig auch mehr. Daher greifen Sportler zu Supplementierungen, die sogar positiven Einfluss auf die sportlichen Leistungen haben soll – allerdings wird das vermehrt infrage gestellt. 

Bei Diabetikern hat sich gezeigt, dass der Magnesiummangel oft mit einer schlechten Einstellung einhergeht. Magnesiummangel kann bei Diabetes-Patienten auch Auswirkungen auf die Netzhaut haben. Je geringer der Blut-Magnesium-Spiegel ist, desto schlechter ist meist auch der Zustand der Retina.

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07.01.2014 14:52
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