Essenzieller Mineralstoff: Magnesiummangel hat Folgen

Mittwoch, 25.09.2013

Magnesium gehört zu den Mineralstoffen, die essenziell für das Funktionieren des menschlichen Stoffwechsels sind. Ein Magnesiummangel kann weitreichende Folgen haben.

Als Mineralstoff, der nicht selbst vom Körper produziert werden kann, sondern über die Nahrung aufgenommen werden muss, hat Magnesium im menschlichen Organismus vielfältige Aufgaben. Die Hauptaufgabe von Magnesium besteht darin, die Leistungsfähigkeit der Muskulatur zu erhalten. Er ist zudem an der Stärkung der Knochen, der Bissfestigkeit der Zähne und der regelrechten Funktion des gesamten Nervensystems zuständig. Magnesium ist an der Aktivierung zahlreicher Enzyme beteiligt, die für einen funktionierenden Stoffwechsel wichtig sind. Es ist daher nicht verwunderlich, dass ein Magnesiummangel weitreichende Folgen für den gesamten Organismus haben kann.

Auswirkungen von Magnesiummangel

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Das erste Anzeichen eines Magnesiummangels sind häufig Verkrampfungen der Muskulatur, die sich sehr oft insbesondere im Bereich der Waden oder Füße manifestieren. Aufgrund seiner Wirkung als Gerinnungshemmer kann ein Magnesiummangel zudem Thrombosen auslösen. Da die Einnahme der Antibabypille die Ausscheidung von Magnesium fördert, haben insbesondere Frauen, die mit der Pille verhüten, ein erhöhtes Risiko für einen Magnesiummangel und Thrombosen. Durch die Wirkung von Magnesium auf die gesamte Muskulatur sind zudem Anspannungszustände, Schlafstörungen, allgemeine Schwäche oder Antriebslosigkeit sowie Herzbeschwerden wie Rhythmusstörungen oder Herzrasen eine häufige Folge von Magnesiummangel. Das Fehlen von des Minerals kann sich im Magen-Darm-Trakt durch Übelkeit und Erbrechen, allgemeine Bauchschmerzen bis hin zu handfesten Magenkrämpfen sowie einem ständigen Wechsel von Verstopfung und durchfälligen Stühlen bemerkbar machen. Besonders bei Schwangeren können neben Wadenkrämpfen auch vorzeitige Wehen ein Anzeichen auf das Vorliegen eines Magnesiummangels sein. Außerhalb einer Schwangerschaft können Menstruationsschmerzen auch durch einen Mangel des wichtigen Mineralstoffes ausgelöst werden. Häufig sind beim Vorliegen eines Magnesiummangels die Zähne von Karies befallen. Auch Fingernägel können brüchig werden. Ein schwerer Magnesiummangel kann sich auch als Kribbeln an Händen oder Füßen, sowie als subjektives Missempfinden wie Brennen bemerkbar machen. Aufgrund seiner Wirkung auf das Nervensystem kann ein Magnesiummangel zudem erhöhte Reizbarkeit auslösen. In schweren Fällen kann es zu geistiger Verwirrtheit bis hin zu Krampfanfällen oder komatösen Zuständen kommen.

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Magnesiummangel: Symptome und welche Lebensmittel helfen

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