Magnesiummangel erkennen: Unterschätzte Symptome

Freitag, 28.02.2014

Die Symptome eines Magnesiummangels werden häufig unterschätzt. Dabei kann das Ignorieren der Anzeichen weitreichende gesundheitliche Folgen haben.

Zu den typischen, aber auch unspezifischen Symptomen eines Magnesiummangels zählen schmerzhafte Wadenkrämpfe, die häufig in der Nacht auftreten. Kaum einer bringt diese allerdings mit einer Unterversorgung des Mineralstoffs in Verbindung.

Unspezifische Symptome bei Magnesiummangel

Neben den Muskelkrämpfen können weitere Anzeichen auftreten, die einzeln und für sich genommen nicht auf einen Magnesiummangel schließen lassen würden. So kann auch der Magen-Darm-Trakt von Krämpfen oder anderen Beschwerden betroffen sein – wie etwa Verstopfung, Durchfall sowie Übelkeit. Betroffene fühlen sich außerdem häufig antriebslos und schwach und klagen über Schwindelgefühle.

In schweren Fällen der auch Hypomagnesiämie genannten Mangelerkrankung kann es auch zu Taubheitsgefühlen oder einem Kribbeln und Brennen in Armen oder Beinen kommen. Meist sind diese Symptome aber nur vorübergehend. Tritt eines oder mehrere der genannten Anzeichen wiederholt auf, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, der die Ursachen abklären kann. Laut Informationen der Krankenkasse AOK kann es ansonsten in sehr extremen Fällen zu Krampfanfällen kommen oder Betroffene können sogar ins Koma fallen. Auch das Herz kann in Mitleidenschaft gezogen werden, da zu wenig Magnesium stets mit einem Mangel an Kalium und Kalzium einhergeht.

Wie Ärzte Magnesiummangel feststellen

Um einen Magnesiummangel diagnostizieren zu können, entnimmt der Arzt dem Patienten Blut und erkennt anhand der Blutwerte, ob eine Unterversorgung vorliegt. Der gesammelte Urin eines gesamten Tages kann zudem Aufschluss darüber geben, ob über die Nieren zu viel des Mineralstoffs ausgeschieden wird.

Je nach Schwere der Unterversorgung wird der Arzt dann eine Therapie empfehlen. In leichten Fällen erfolgt eine Zugabe von Magnesium über Präparate in Form von Tabletten oder Granulat. Ich schwereren und akuten Fällen kann auch eine Infusion die Symptome zügig lindern. Auf diese Weise wird der Magen-Darm-Trakt umgangen, der die Aufnahme des Mineralstoffs verzögert. Grundsätzlich sollte die Ernährung der Mangelversorgung angepasst werden. So ist etwa in Nüssen, Honig, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten viel Magnesium enthalten. Eine ausgewogene Ernährung ist gleichzeitig die effektivste Methode, um einem Magnesiummangel vorzubeugen.

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28.02.2014 12:35
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