Magnesiummangel – Bei Schwangeren ungesund

Montag, 17.02.2014

Für Schwangere ist eine gesunde Ernährung besonders wichtig. Das Baby benötigt Nährstoffe, die wiederum der Mutter entzogen werden. Ein Magnesiummangel ist problematisch.

Magnesiummangel bei Schwangeren kann unterschiedliche Folgen haben. Ärzte vermuten, dass ein ausreichender Magnesiumspiegel eine Frau vor vorzeitigen Wehen schützt. Außerdem verursacht Magnesiummangel lästige Wadenkrämpfe während der Schwangerschaft, die Sie mit einer abwechslungsreichen Ernährung oder einem Nahrungsergänzungsmittel aber einfach in den Griff bekommen.

Magnesiummangel verursacht Wadenkrämpfe

Das Baby im Bauch benötigt Nährstoffe zum Wachsen, die es von der Mutter bekommt. Die Schwangere ist darum auf eine erhöhte Zufuhr von bestimmten Nährstoffen angewiesen. Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium sollte unbedingt dazugehören. Magnesium ist wichtig für starke Knochen und gesunde Zähne. Es reguliert außerdem den Insulin- und Blutzuckerspiegel. Zudem repariert es Gewebe.

Während der Schwangerschaft ist ein Magnesiummangel eher möglich, weil der Bedarf generell etwas erhöht ist. Brauchen Frauen – auch solche, die stillen – etwa 310 bis 320 mg Magnesium pro Tag, so ist die empfohlene Dosis bei Schwangeren mit 350 bis 360 mg Magnesium täglich etwas höher.

Magnesiumbedarf über Ernährung decken

Meistens müssen aber auch Schwangere keine zusätzlichen Präparate mit Magnesium einnehmen. Der Bedarf kann einfach über eine vielseitige Ernährung abgedeckt werden. Magnesium steckt zum Beispiel in grünem Gemüse, Vollkornprodukten, Nüssen, Fleisch und Milch.

Wadenkrämpfe sind ein Zeichen für Magnesiummangel. Sie treten in der Schwangerschaft manchmal auf und sind gerade nachts sehr unangenehm. Sprechen Sie Ihre Frauenärztin darauf an, wenn Wadenkrämpfe vorkommen und Sie deshalb den Verdacht auf einen Magnesiummangel haben. Sie wird Ihnen dann unter Umständen ein Nahrungsergänzungsmittel empfehlen.

Vorzeitige Wehen werden von Experten ebenfalls mit einem ungenügenden Magnesiumspiegel in Zusammenhang gebracht. Kalzium und Magnesium arbeiten zusammen in den Muskeln. Kalzium regt die Muskeln zum Zusammenziehen an, während Magnesium sie wieder entspannen lässt. Da Wehen nichts anderes als wiederholte Kontraktionen der Gebärmutter sind, kann ein zu niedriger Magnesiumspiegel im Körper diese vorzeitig auslösen. Wehen sind besonders vor der 34. Schwangerschaftswoche gefürchtet, wenn das Baby noch nicht richtig ausgewachsen ist und insbesondere die Lungenfunktion des Kindes sich noch nicht voll entwickeln konnte.

Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, hat oft mit Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl und anderen Symptomen zu kämpfen.

Nur eine Magenverstimmung oder doch eine Laktoseintoleranz? Hören Sie auf Ihren Bauch und deuten Sie die Symptome richtig.

 

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