Lebensmittel mit Folsäure - Wie zubereiten und lagern?

Samstag, 16.08.2014

Roh, grün und knackig – diese Lebensmitteleigenschaften versprechen einen hohen Folsäuregehalt. Damit das auch so bleibt, sollten Sie bei der Zubereitung und Lagerung einiges beachten.

Folsäure hat im Körper zahlreiche und sehr unterschiedliche Funktionen. Der Stoff ist unter anderem für den Aufbau der Erbsubstanz, den Stoffwechsel der Zellen und für die Blutbildung im Knochenmark essenziell. Allerdings nehmen viele Deutsche zu wenig Folsäure zu sich. Das liegt nicht unbedingt an der Ernährung selbst, sondern an der falschen Zubereitung und Lagerung der Lebensmittel.

Zubereitung entzieht Lebensmitteln Folsäure

Der empfohlene Tagesbedarf an Folsäure wird selten eingehalten. 400 Mikrogramm sind angesetzt, laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegen Frauen aber durchschnittlich nur bei 250 und Männer bei 280 Mikrogramm pro Tag. Insbesondere Raucher, Schwangere, Alkoholiker und Menschen mit Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts benötigen aber viel mehr Folsäure.

Für das Plus an Folsäure in Ihrem Tagesablauf müssen Sie Ihre Essgewohnheiten gar nicht groß ändern – vorausgesetzt der Hauptlieferant Gemüse ist ausreichend vertreten. Trotz einer "grünen" Ernährung kann es aber sein, dass Sie zu wenig Folsäure zu sich nehmen und das liegt womöglich an der Art, wie Sie Ihr Gemüse zubereiten.

Kühl, trocken, dunkel: So lagert es sich am besten

Spinat, Erbsen, Feldsalat und Co. sollten Sie nicht in Wasser einlegen. "Weil Folsäure gut wasserlöslich ist, kann sie beim Waschen von Lebensmitteln ausgeschwemmt werden", ist bei den Fitnessexperten von "fitforfun.de" zu lesen. Hier wird empfohlen, Gemüse erst zu säubern und dann klein zu schneiden. Roh bekommen Sie am meisten Folsäure aus Ihrem Essen. Möchten Sie auf das Erhitzen aber nicht verzichten, bevorzugen Sie am besten schonende Zubereitungsformen wie Dämpfen und Dünsten. So bleiben Ihnen neben Folsäure auch andere Vitamine erhalten.

"Das B-Vitamin reagiert äußerst empfindlich auf Wärme, Licht und Sauerstoff", klären die Ernährungsexperten weiter auf. Gemüse und Salat sollten Sie daher lieber nicht lange lagern, sondern ganz frisch verzehren. Lässt sich ein gewisser Aufenthalt in Ihrer Küche nicht vermeiden, achten Sie darauf, dass die Umgebung kühl und dunkel ist. Der Kühlschrank bietet sich in diesem Fall besonders an.

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Durch bestimmte Zubereitungstipps kann Folsäure im Gemüse erhalten bleiben.

Folsäure ist ein wichtiges Vitamin, welches leider oft bei der falschen Zubereitung verloren geht. Hält man einige Tipps und Tricks ein, lässt sich der Verlust vermeiden, ohne dass Sie Ihre Ernährung umstellen müssen.

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