Kaliummangel: Ursachen des Mangels

Freitag, 11.04.2014

Ein Kaliummangel kann sich negativ auf das Herz und die Verdauung auswirken. Die Ursachen liegen meist in einer vermehrten Ausscheidung des Mineralstoffs begründet.

Der Bedarf des Körpers an Kalium wird meist problemlos über die tägliche Nahrungsaufnahme gedeckt. Deshalb kommt ein Kaliummangel auch eher selten vor. Wie der Mangel am besten behoben werden kann, hängt von den Ursachen ab.

Ursachen von Kaliummangel

Am häufigsten ist eine vermehrte Kalium-Ausscheidung des Körpers für einen Kaliummangel verantwortlich. Dies kann beispielsweise bei Krankheiten der Fall sein, die mit Durchfall und Erbrechen einhergehen, wie etwa der Magen-Darm-Grippe. Aber auch bei einem Missbrauch von Abführmitteln oder unter der Therapie mit entwässernden Medikamenten, sogenannten Diuretika, kann es zu einer übermäßigen Ausscheidung der Elektrolyte kommen. Weitere Ursachen für den Verlust an Kalium sind entzündliche Darmerkrankungen oder starkes Schwitzen.

Ein hoher Salzkonsum oder der Missbrauch von Alkohol können außerdem dazu beitragen, dass der Mineralstoff vermehrt aus dem Körper ausgeschwemmt wird. Zudem kann ein Kaliummangel bei Menschen auftreten, die an Bulimie leiden. Denn bei der Ess-Brech-Sucht verbleiben die lebensnotwendigen Elektrolyte durch das häufige Erbrechen nicht lange genug im Körper, um ihre Funktionen zu erfüllen. Ebenfalls häufig von einem Kaliummangel betroffen sind ältere Menschen. Denn diese nehmen oftmals zu wenig Nahrung und damit auch zu wenig Kalium auf. Eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme verstärkt den Mangel noch zusätzlich.

Kaliummangel behandeln

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Ein leichter Kaliummangel lässt sich meist schnell beheben, indem vermehrt kaliumreiche Lebensmittel auf den Speiseplan kommen. Dazu gehören Sojaerzeugnisse, Nüsse oder Trockenfrüchte wie Feigen oder Aprikosen. Die Einnahme von Kaliumpräparaten ist dem Medizinportal "Onmeda" zufolge aber nicht empfehlenswert. Denn weil der Mineralstoff dabei in einer hohen Dosis zugeführt wird, kann es leicht zu einem Kaliumüberschuss, der sogenannten Hyperkaliämie, kommen.

Dieser Überschuss an Kalium kann ebenso gefährlich werden wie ein Mangel an dem Mineralstoff. Er kann sich mit zum Teil lebensbedrohlichen Symptomen wie Herzrhythmusstörungen oder Lähmungserscheinungen äußern. Haben Sie den Verdacht, an einem Kaliummangel zu leiden, sollten Sie deshalb unbedingt einen Arzt aufsuchen, anstatt sich mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln selbst zu therapieren.

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Kaliummangel: Symptome und welche Lebensmittel helfen

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