Johanniskraut zur Wundbehandlung – Linderung bei Verbrennung

Freitag, 21.02.2014

Johanniskraut ist ein bewährter Wirkstoff in der Pflanzenheilkunde. Als Öl unterstützt es nach Expertenmeinung die Wundheilung bei leichten Verbrennungen ersten bis zweiten Grades.

Bei leichteren Verbrennungen kann die Pflanzenheilkunde zum Einsatz kommen. Johanniskraut-Öl beispielsweise kann für die Behandlung von Verbrennungen ersten und zweiten Grades verwendet werden – allerdings nur, wenn die Verbrennungen nicht großflächig sind, also weniger als fünf Prozent der Körperoberfläche ausmachen. Das erläuterte Prof. Karin Kraft von der Universität Rostock laut "Ärzte Zeitung" im Fachjournal "Hautnah Dermatologie".

Johanniskraut-Öl fördert Wundheilung

Bei oberflächlichen Wunden sei die Pflanzenheilkunde ausreichend, um die Wunde zu behandeln, so die Expertin. Bei tiefen Wunden können Pflanzenwirkstoffe, wie Johanniskraut-Öl aber in erster Linie ergänzend eingesetzt werden, erklärte die Professorin der Naturheilkunde aus Rostock.

Bei nässenden Wunden ist häufig eine alleinige Therapie mit Johanniskraut-Öl ausreichend, ist die Wunde jedoch mit Krankheitserregern infiziert, werden üblicherweise andere Medikamente verabreicht. Dennoch kann auch hier Johanniskraut-Öl gegeben werden, um die Wundheilung zu unterstützen.

Kleinflächige, leichte Verbrennungen und nässende Wunden können also gut mit Naturheilmitteln behandelt werden. Neben Johanniskraut-Öl können auch Kamillenblüten, Ringelblumenblüten, Zauberstrauchblätter oder Sonnenhutkraut zum Einsatz kommen.

Wirkung von Naturheilmitteln 

Alle Naturheilmittel entfalten ihre Wirkung auf ganz unterschiedliche Weise. Johanniskraut-Öl beispielsweise besitzt die Eigenschaften, antibakteriell und entzündungshemmend zu wirken. Kamillen- und Ringelblumenblüten haben ebenfalls eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung, sind dazu aber auch noch granulationsfördernd, regen also die Bildung neuer Hautzellen an. Purpurfarbenes Sonnenhutkraut wirkt immunstimulierend.

Die verschiedenen Mittel werden bei unterschiedlichen Wundarten angewendet. Während Johanniskraut-Öl bei Verbrennungen ersten und zweiten Grades verwendet werden kann, empfiehlt sich bei oberflächlichen Wunden eine Behandlung mit Kamillenblüten oder Zauberstrauchblättern. Bei tiefen Wunden hingegen können Kraft zufolge Kamillen- oder Ringelblumenblüten unterstützend wirken. Heilen Wunden nur sehr schlecht ab, kann die Gabe von Ringelblumenblüten und purpurfarbenem Sonnenhutkraut helfen.

Für die Anwendung von Johanniskraut-Öl gibt es von Prof. Kraft folgende Tipps: Massieren Sie das Öl, das Sie auch selbst herstellen können, ganz leicht in die betroffene Hautstelle ein oder bringen Sie es mithilfe einer Kompresse auf die Haut auf. Lassen Sie es mehrere Stunden einwirken und wiederholen Sie die Prozedur etwa alle acht Stunden.

Klagen Sie häufiger über Kopfschmerzen? Diese sind oft Zeichen von Mangelerscheinungen durch fehlende Vitamine oder Mineralstoffe.

Mangelerscheinungen treten dann auf, wenn zu wenig Nährstoffe und Vitamine im Körper vorhanden sind.

 

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21.02.2014 11:42
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