Johanniskraut selbst zubereitet – Heilung selbstgemacht

Dienstag, 23.07.2013

Johanniskraut ist seit dem Mittelalter bekannt für seine heilende und stimmungsaufhellende Wirkung. Viele Rezepte mit Johanniskraut können Sie ganz einfach zu Hause selber machen.

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Die Wirkung von Johanniskraut als Mittel gegen Depressionen und Verstimmungen ist auch heute noch umstritten. Viele Menschen schwören jedoch auf die beruhigende und wohltuende Wirkung. Johanniskraut als medizinisches Mittel erhalten Sie in der Drogerie in Form höher dosierter Tabletten. Besonders beliebt ist das Kraut aber als Unterstützung zum Beispiel bei leichten Winterdepressionen oder zur Stressbekämpfung. Dabei können die Mittel ganz einfach selber zu Hause zubereitet und genossen werden. Ob als Tee, Öl oder auch als Gewürz beim Kochen. Johanniskrautprodukte können Sie auf vielfältige Weise in Ihren Alltag und Ihren Ernährungsplan integrieren.

Johanniskraut in Tee oder Ölen

Johanniskrautöl können Sie ganz einfach selber herstellen, indem Sie Johanniskraut mit Oliven- oder Sonnenblumenöl vermischen. Zur Herstellung werden die Blüten und Blätter der Pflanze verwendet. Einfach in Öl einlegen und warten. Nach ein paar Wochen haben sich die Inhaltsstoffe des Johanniskrauts so weit im Öl verbreitet, dass es abgepresst werden kann. Das Öl soll bei Verdauungsproblemen helfen und kann außerdem zur äußeren Anwendung auf Wunden und gereizte Haut aufgetragen werden. Zudem wird dem Öl mildernde Wirkung bei Verstauchungen und Prellungen nachgesagt. Johanniskrauttee wirkt außerdem verdauungsanregend und hilft bei Magenschmerzen und Durchfall. Zudem kann sich beim Genuss des Tees die antidepressive Wirkung im Körper entfalten. Ob in Kombination mit Minze, Melisse oder Pfefferminz, Sie können Ihre eigene Teekreation mit Johanniskraut ganz nach Ihrem eigenen Geschmack gestalten.

Johanniskraut als Nahrungsmittel?

Johanniskraut gilt als ungenießbar, wenn es ohne Zusätze als Nahrungsmittel verwendet wird. Echtes Johanniskraut schmeckt stark bitter und streng, der Geschmack kann aber durch die Mischung mit Kräutern und anderen Zutaten abgemildert werden. Dazu existieren andere Arten der Krautfamilie, die einen angenehmen süßen Geschmack haben und vorwiegend für Teemischungen verwendet werden. Achten Sie aber darauf, dass Johanniskraut die Wirkung einiger Medikamente, wie zum Beispiel der Antibabypille, reduzieren kann.

Johanniskraut ist eine Heilpflanze der besonderen Art: Sie hilft nicht nur gegen Depressionen, sondern auch gegen zahlreiche weitere Beschwerden.

Gelbe Blüte, roter Saft, große Wirkung: Johanniskraut hilft nicht nur gegen Depressionen. Als homöopathisches Mittel kommt es auch zum Einsatz bei Durchfall, Unruhe, trockener Haut, Kopfschmerzen, Wunden, Verrenkungen, Bronchitis und vieles mehr!

 

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