Johanniskraut selbst anbauen – Den Alleskönner anbauen

Dienstag, 10.09.2013

Johanniskraut ist bekannt wegen seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in der Naturheilkunde. Die gelbe Wunderblüte eignet sich auch hervorragend für den Anbau im Garten oder Kübel.

Johanniskraut wird seit jeher als Heilpflanze gegen depressive Verstimmungen oder nervöse Störungen verwendet. Es ist jedoch auch für das Versorgen von Verletzungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Schmerzzuständen bestens geeignet. Als Tee oder Öl findet es zur Linderung vielfältiger Beschwerden Anwendung. Dabei lässt sich die Pflanze auch leicht zu Hause anbauen. Ganz gleich, ob im Garten oder im Balkonkübel, Hypericum perforatum, wie das Johanniskraut in der Fachsprache heißt, ist relativ anspruchslos.

Johanniskraut mithilfe von Samen ziehen

Johanniskrautpflanzen lassen sich durch Samen leicht selbst heranziehen. Man kann Johanniskrautsamen im Fachhandel kaufen oder von am Wiesenrand stehenden Pflanzen absammeln. Man sät die Samen zunächst in kleinen Töpfen aus, wo sie nicht oder nur wenig mit Erde bedeckt nach zwei bis vier Wochen keimen. Sind sie etwas größer geworden, werden sie vereinzelt im Garten eingepflanzt. Man hat so die Möglichkeit, eine größere Fläche mit Johanniskraut zu bepflanzen. Möchte man einen Strauch im Garten anpflanzen oder das Johanniskraut im Kübel auf den Balkon stellen, ist das Pikieren nicht notwendig. Sobald die Pflanzen eine Höhe von etwa fünf Zentimetern erreicht haben, kann man sie draußen anpflanzen. Sie sind nun robust genug, um den Witterungsbedingungen standzuhalten. Johanniskraut bevorzugt einen sandigen und kalkhaltigen Boden, der wasserdurchlässig ist. Staunässe sollte vermieden werden.

Blütezeit des Johanniskraut

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Am schönsten leuchtet das Gelb der Johanniskrautblüten im Juni. Sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch beliebt bei zahlreichen Insekten. Meist verblühen die Blüten bereits im Juli wieder. Das ist der Grund dafür, warum das Erntezeitfenster begrenzt ist. Aus ihnen lassen sich Tee, Öle, Cremes oder Tinkturen herstellen, die bei richtiger Herstellung gut für den Hausgebrauch geeignet sind. Nach der Blüte reifen die Samenkapseln des Johanniskrautes heran, die zum Heranziehen neuer Pflanzen verwendet werden können. Für Heilzwecke spielen sie eine untergeordnete Rolle, da vorzugsweise das frische oder getrocknete Johanniskraut verwendet wird.

Johanniskraut ist eine Heilpflanze der besonderen Art: Sie hilft nicht nur gegen Depressionen, sondern auch gegen zahlreiche weitere Beschwerden.

Gelbe Blüte, roter Saft, große Wirkung: Johanniskraut hilft nicht nur gegen Depressionen. Als homöopathisches Mittel kommt es auch zum Einsatz bei Durchfall, Unruhe, trockener Haut, Kopfschmerzen, Wunden, Verrenkungen, Bronchitis und vieles mehr!

 

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