Johanniskraut - die gelbe Wunderblüte – Vielfältige Heilwirkung

Mittwoch, 10.07.2013

Seit über 2000 Jahren wird Johanniskraut in der Naturheilkunde verwendet. Neben der Anwendung als Stimmungsaufheller wirkt das Kraut gegen zahlreiche Wehwehchen.

In der Naturheilkunde wird Johanniskraut dank seiner Gerbstoffe, ätherischen Öle und der Wirkstoffe Hypericin und Hypoforin bereits seit mehr als 2000 Jahren verwendet. Heutzutage sind die gelben Blüten, die ihre volle Pracht im Juni entfalten, hauptsächlich bei der Behandlung leichter bis mittelschwerer Depressionen verwendet. Tatsächlich kann das Heilmittel jedoch weitaus mehr. Johanniskraut wirkt zudem antibakteriell und entzündungshemmend, beruhigt das Gemüt, wirkt schmerzstillend und auch schleimlösend. So findet es bei Bronchitis ebenso Anwendungen wie bei Schlafstörungen oder Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Durch seine entzündungshemmende Wirkung kann das Kraut auch bei Rheuma oder Gicht Linderung verschaffen. Bei Kopf- oder Rückenschmerzen sowie bei Menstruationsbeschwerden kann das Kraut zur Linderung eingesetzt werden. Auch bei Verletzungen, Wunden oder Hauterkrankungen wie Neurodermitis kann Johanniskraut helfen.

Nebenwirkungen von Johanniskraut

Es ist nachgewiesen, dass die Einnahme von Johanniskraut die Wirkung verschiedener Medikamente hemmen kann. Das bekannteste Beispiel ist die Anti-Baby-Pille. Deshalb sollte eine Behandlung bei gleichzeitiger Medikamenteneinnahme immer mit einem Arzt abgeklärt werden. Johanniskraut löst auch eine Empfindlichkeit gegenüber der Sonneneinstrahlung aus. Deshalb sollten während der Einnahme von Johanniskraut länger andauernde Sonnenbäder unbedingt vermieden werden.

Anwendung von Johanniskraut ist vielfältig

Die Anwendungsmöglichkeiten von Johanniskraut beschränken sich nicht nur auf die Einnahme johanniskrauthaltiger Kapseln, die in Apotheken oder Drogerien vielfältig erhältlich sind. Auch Tees oder Tinkturen können leicht selbst hergestellt werden. Die Blüten der Heilpflanzen öffnen sich im Juni und blühen bis in den September hinein. Man findet die Pflanze vor allem an sonnigen Wegesrändern oder trockenen Wiesen, im Schutz von Gebüschen oder auch Waldlichtungen. Um einen Tee zuzubereiten, muss das Kraut getrocknet und anschließend mit heißem Wasser übergossen werden. Das Rotöl hingegen wird aus frischen Blüten hergestellt. Hierzu wird ein Glas mit Blüten gefüllt und mit einem hochwertigen Öl, beispielsweise Olivenöl, übergossen. Das verschlossene Glas muss anschließend drei bis sechs Wochen an einem sonnigen Platz verweilen. Lediglich ein kurzes Schütteln ab und an ist notwendig. Danach kann das Öl in eine lichtgeschützte Flasche abgegossen werden.

Klagen Sie häufiger über Kopfschmerzen? Diese sind oft Zeichen von Mangelerscheinungen durch fehlende Vitamine oder Mineralstoffe.

Mangelerscheinungen treten dann auf, wenn zu wenig Nährstoffe und Vitamine im Körper vorhanden sind.

 

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