Halsschmerzen und Schluckbeschwerden – Ursache Mandelentzündung?

Mittwoch, 14.05.2014

Halsschmerzen können vielerlei Ursachen haben. An welchen Symptomen lässt sich erkennen, dass es sich um eine Mandelentzündung handelt?
Eine Mandelentzündung, in Fachkreisen auch Angina tonsillaris genannt, macht sich zunächst durch Halsschmerzen bemerkbar. Zu diesem unspezifischen Symptom gesellen sich bald weitere, die selbst dem Laien eine recht eindeutige Diagnose ermöglichen. Ein Gang zum Arzt ist dann in jedem Fall ratsam. Dieser kann etwa ein Antibiotikum verschreiben, sollten Bakterien der Auslöser der Mandelentzündung sein.
Halsschmerzen und weitere Symptome

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Die Halsschmerzen, die bei einer Mandelentzündung auftreten, sind in der Regel intensiver als solche bei Heiserkeit oder einer Erkältung. So wird der Schluckvorgang von Schmerzen begleitet, aber auch das bloße Öffnen des Munds, etwa beim Gähnen. Laut den Experten des Gesundheitsportals "Onmeda.de" können die Schmerzen bis hin zu den Ohren ausstrahlen.
Häufig gesellen sich zu den Halsschmerzen auch Symptome wie Fieber und Kopfschmerzen. Betroffene fühlen sich außerdem abgeschlagen und haben einen unangenehmen Geschmack im Mund, der sich für Außenstehende als Mundgeruch bemerkbar macht.
Die Bezeichnung Angina tonsillaris bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie beengte Mandeln. Verantwortlich hierfür ist ein Anschwellen der Lymphgefäße im Gaumen-Rachenraum. Dies lässt sich durch einen Blick in den Mund mit bloßem Auge erkennen. In besonders schweren Fällen schwellen sie so stark an, dass es zur Atemnot kommt. Mithilfe einer Taschenlampe lassen sich häufig auch kleine weiße Flecken entdecken. Hierbei handelt es sich um Eiterbeläge, die typisch bei einer Mandelentzündung sind.
Mandelentzündung mit gefährlichen Komplikationen
Eine genaue Diagnose durch einen Arzt ist unbedingt notwendig. Bei einer unbehandelten Mandelentzündung können die lästigen Halsschmerzen gefährliche Komplikationen nach sich ziehen. So etwa bei einer Tonsillitis, deren Ursache Streptokokken sind. Die Entzündung kann dann auf andere Organe übergehen und zu Erkrankungen beispielsweise des Herzens oder der Niere führen. Eine rechtzeitige Behandlung mit Antibiotika kann dies verhindern.
Ist die Mandelentzündung chronisch, wird der Arzt Ihnen dazu raten, die Mandeln operativ entfernen zu lassen. So haben Sie einerseits nicht mit der stetig wiederkehrenden Erkrankung und deren Symptomen zu kämpfen. Auch das Risiko gefährlicher Folgeerkrankungen lässt sich senken, indem der Infektionsherd entfernt wird.

Schmerzen sind ein unangenehmes Leid, dass heutzutage immer häufiger vorkommt.

Erkrankungen können den kompletten Alltag des Schmerzpatienten bestimmen.

 

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