Grippegefahr mit Google erkennen – Vorhersage-Tool

Dienstag, 25.02.2014

Wer weiß, wann die nächste Grippewelle bevorsteht, kann Maßnahmen treffen, um einer Ansteckung vorzubeugen. Die Suchmaschine Google kann bei der Vorhersage helfen.

Grippewellen gehören zu Herbst und Winter wie das schlechte Wetter zum April: Meist ist auf sie Verlass, aber wann und mit welcher Intensität sie zuschlagen, lässt sich nur schwer vorhersagen. Forscher verwenden zur Vorhersage von Grippeepidemien immer häufiger Google als Hilfe: Anhand von steigenden Suchanfragen lassen sich oft präzisere Prognosen treffen als bisher.

Google erkennt Trends

Die Vorhersage von Grippewellen mit Google funktioniert so: Sobald irgendwo auf der Welt Menschen an Grippe erkranken, suchen diese häufiger nach dem Begriff "Grippe" oder "Influenza" bei der Suchmaschine. Auch Symptome wie Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Kopfschmerzen werden häufiger im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gesucht. Gleichzeitig erkennt der Suchmaschinen-Gigant, wo in der Welt die Suchanfrage erfolgt ist.

Auf Basis dieser Daten kann Google einen Trend erstellen, mit dem sich Grippewellen relativ verlässlich vorhersagen lassen. Damit registriert die Suchmaschine Gefahren einer Influenza-Epidemie schneller als Krankenhäuser oder Ärzte, die ihre Daten erst Tage später an die Behörden weitergeben. Schließlich dauert es einige Zeit, bis Patienten einen Arzt aufsuchen – zuvor haben viele längst nach Symptomen oder Behandlungsmethoden gegoogelt.

Kann jetzt jeder Grippewellen vorhersagen?

Wer wissen will, ob das Influenzavirus gerade in seiner Gegend grassiert, kann dies auf einer eigens von Google eingerichteten Unterseite überprüfen, die für jeden frei zugänglich ist. Das funktioniert weltweit für einzelne Länder sowie deutschlandweit. Dort lässt sich die aktuelle Grippelage der Nation auch mit den Vorjahren vergleichen und sogar für einzelne Bundesländer präzisieren.

Wie Sie der Grippe vorbeugen können

Falls die Grippe in Ihrer Region gerade besonders verbreitet sein sollte, können Sie verstärkt Vorbeugemaßnahmen ergreifen. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, kann dabei Handschuhe tragen, um sich nicht an den Haltegriffen von Bus und Bahn mit dem Virus zu infizieren. Regelmäßige Handhygiene ist ebenfalls sinnvoll, um eine Ansteckung zu vermeiden. Bei Menschen mit starkem Husten und Schnupfen sollten Sie auf Abstand bleiben, und viel trinken hilft ebenfalls. Außerdem sollten Sie Ihre Wohnung gut lüften und regelmäßig an die frische Luft gehen, damit Ihre Schleimhäute nicht austrocknen und dadurch krankheitsanfälliger werden.

Klagen Sie häufiger über Kopfschmerzen? Diese sind oft Zeichen von Mangelerscheinungen durch fehlende Vitamine oder Mineralstoffe.

Mangelerscheinungen treten dann auf, wenn zu wenig Nährstoffe und Vitamine im Körper vorhanden sind.

 

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