Folsäure für den Stoffwechsel – Die Ernährung macht's

Dienstag, 09.07.2013

Immer mehr Menschen leiden an einem Mangel an Folsäure, der insbesondere zu Stoffwechselstörungen und Blutarmut führen kann. Vor allem Schwangere haben einen erhöhten Bedarf.

Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin der Gruppe B und ist häufig auch unter den Begriffen Vitamin B9 oder B11 zu finden. Die Folsäure ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen, der Blutbildung sowie der Zellteilung beteiligt. Da der Körper das Vitamin nicht selbst bilden kann, muss Folsäure über die Nahrung aufgenommen werden. Der Bedarf eines Erwachsenen pro Tag liegt bei 0,4 Milligramm. Dies klingt im ersten Moment wenig, doch bedenkt man, dass Folsäure in Lebensmitteln nur in geringen Mengen enthalten ist und zudem sehr licht- und hitzeempfindlich ist, wird deutlich, dass die empfohlene Aufnahmemenge schwierig ist.

Lebensmittel mit Folsäure genießen

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Um den Folsäurebedarf eines Erwachsenen zu decken, sollten folsäurehaltige Lebensmittel täglich konsumiert werden. Dazu zählen neben grünem Blattgemüse wie Spinat, Mangold oder Blattsalaten auch Kohl, Brokkoli, Karotten, Radieschen, Spargel, Tomaten oder rote Bete. Auch hefehaltige Lebensmittel, Weizenkeime, Weizenkleie, Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen, Eigelb und Fisch- und Fleischprodukte wie Kalbs- oder Geflügelleber enthalten Folsäure. Neben Obst, insbesondere Zitrusfrüchten und Nüssen sollten sie regelmäßig den Speiseplan füllen. Um eine ausreichende Aufnahme zu unterstützen, sind zahlreiche Lebensmittel wie Müsli, Cornflakes oder Fruchtsäfte mit Folsäure aufgewertet.

Erhöhter Folsäurebedarf in der Schwangerschaft

Ganz besonders wichtig ist eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung bei Kinderwunsch und während der Schwangerschaft und Stillzeit. Da Schwangere nicht nur sich selbst, sondern auch das ungeborene Kind mit dem Vitamin versorgen müssen, erhöht sich der Bedarf je nach Schwangerschaftstrimenon auf 0,6 bis 0,8 Milligramm pro Tag. Diesen Bedarf allein über die Nahrung zu decken, ist kaum möglich. Deshalb empfiehlt es sich, entsprechende Präparate aus der Apotheke zu kaufen. Ein Folsäuremangel während der Schwangerschaft kann für das Ungeborene weitreichende Folgen haben. Neben Fehlbildungen können auch Fehlgeburten ihren Grund in einem Folsäuremangel haben. Da sich das Neuralrohr, die erste Stufe des zentralen Nervensystems, bereits in den ersten vier Schwangerschaftswochen ausbildet und viele Frauen in diesem Zeitraum noch nichts von ihrer Schwangerschaft wissen, ist es ratsam, bereits bei Kinderwunsch mit der Einnahme von zusätzlicher Folsäure zu beginnen.

Zu den lebensnotwendigen Mineralstoffen gehören, Calcium, Magnesium, Kalium.

Vitamine und Mineralien fördern unter anderem den Stoffwechsel im Körper. Sie tragen wesentlich zu unserer Gesundheit bei.

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