Folgen einer Magen-Darm-Grippe: Gefährliche Dehydration

Montag, 30.12.2013

Bei einer Magen-Darm-Grippe verlieren die Erkrankten häufig sehr viel Flüssigkeit. Kann diese nicht wieder ausreichend aufgenommen werden, leidet der Körper an Wassermangel.

Eine Magen-Darm-Grippe geht typischerweise mit Symptomen wie Durchfall und Erbrechen einher. Vor allem durch die Durchfälle verliert der Körper sehr viel Flüssigkeit. In den meisten Fällen kann dieser Flüssigkeitsverlust aber wieder ausgeglichen werden, indem die Patienten viel trinken. Sind die Durchfälle jedoch besonders stark oder treten sie sehr häufig auf, muss entsprechend viel Flüssigkeit wieder zugeführt werden. Dies gestaltet sich vor allem dann schwierig, wenn aufgenommene Flüssigkeit nicht lange im Körper verbleibt, sondern sofort wieder erbrochen wird.

Dehydration durch Magen-Darm-Grippe

Verliert der Körper bei einer Magen-Darm-Grippe mehr Wasser, als ihm wieder zugeführt werden kann, entsteht ein Flüssigkeitsmangel, in der Fachsprache auch Dehydration genannt. Der Körper trocknet regelrecht aus und verliert neben dem Wasser auch lebensnotwendige Nährstoffe wie Salze und Elektrolyte, die bei Durchfall oder Erbrechen aus dem Körper ausgeschwemmt werden.

Erste Anzeichen einer Dehydration sind ein starkes Durstgefühl, trockene Schleimhäute, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder ein niedriger Blutdruck. Auch Übelkeit, Augenringe oder eine schlaffe Haut können zu den Symptomen einer Dehydration gehören. Ist der Wassermangel besonders ausgeprägt, wie es bei einer schweren Magen-Darm-Grippe der Fall sein kann, können Muskelkrämpfe oder Herzrasen auftreten. Auch Bewusstseinstrübungen, die sogar bis zum Verlust des Bewusstseins führen können, sind eine mögliche Folge einer Dehydration.
Behandlung einer Dehydration

Um eine Dehydration behandeln zu können, muss der Flüssigkeitshaushalt des Körpers wieder ausgeglichen werden. Dies geschieht am besten durch das Trinken von Wasser und ungesüßten Kräutertees. Vor allem Mineralwasser eignet sich besonders gut, um auch den Verlust von Nährstoffen kompensieren zu können. Zudem gibt es spezielle Nährstofflösungen zum Trinken. Ist die Dehydration bei einer Magen-Darm-Grippe besonders stark ausgeprägt und der Patient sehr geschwächt, kann dem Körper die benötigte Flüssigkeit auch in Form von Infusionen verabreicht werden. Dies kann vor allem dann nötig sein, wenn der Erkrankte an besonders starken Durchfällen leidet und die aufgenommene Flüssigkeit nicht bei sich behält.

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