Lebensmittel, die Ernährungsberater nie essen würden

Dienstag, 25.10.2016

'Von nichts kommt nichts' heißt es so schön – das denken viele Frauen vor allem, wenn's ums Abnehmen geht. Gesunde Lebensmittel und Bewegung sind dafür unabdingbar. Doch Vorsicht: Einiges, was sich so in den Supermarktregalen findet, ist ein echter Figurkiller.

Versteckter Zucker, viel Fett, künstliche Aromen – diverse Lebensmittel sind voll davon. Wer da nicht genau hinschaut, nimmt schnell wider Willen jede Menge Kalorien zu sich. Wir verraten dir, wovon Ernährungsberater die Finger lassen – und dann weißt du auch, worauf du in Zukunft besser verzichtest, wenn du dich gesund ernähren willst.

Fertige Smoothies

Sie liegen voll im Trend, werden als Ersatzmahlzeit gehypt und sind reich an Antioxidantien: Smoothies. Stimmt, allerdings nur, wenn du diese selber machst. Smoothies aus dem Supermarkt hingegen enthalten jede Menge Zucker und kaum noch Vitamine. Um die Gemüse- und Fruchtsäfte haltbar zu machen, werden sie stark erhitzt – das killt die wertvollen organischen Verbindungen. Besser: DIY oder entsprechend frische Getränke aus speziellen Smoothie-Bars.

Gezuckertes Müsli oder Müsliriegel

Müsli gilt allgemein als gesund. Doch auch hier heißt es: Schau im Supermarkt lieber zweimal hin, bevor du eine Packung kaufst. Die meisten Granola-Varianten strotzen nur so vor Zucker. Steht "zuckerfrei" drauf, solltest du dir die Zutatenliste einmal genauer anschauen, denn auch Honig, Trockenfrüchte und Sirup sind en masse nicht gerade gesund. Tipp: Finger weg, wenn mehr als 15 Gramm Zucker pro 100 Gramm enthalten sind. Alternativ kannst du dir dein Frühstück einfach selbst zusammenstellen. Haferflocken, Nüsse, Chiasamen, Sonnenblumenkerne und ungesüßte Dinkelflakes beispielsweise sind in der Kombi auch lecker, aber weitaus gesünder. Auch ein Power-Müsli-Riegel ist ganz einfach selber zu machen!

Reiswaffeln

Wer abnehmen will, greift statt zu kalorienhaltigen und süßen Snacks gern mal zu Reiswaffeln, um die Zeit zwischen Frühstück und Mittag zu überbrücken oder nachmittags was zu knabbern. Das Problem: Viele Produkte gelten als krebserregend, da unter anderem Arsen in den Waffeln nachgewiesen wurde und satt machen die pappigen Taler auch nicht wirklich. Die Vollkorn-Variante ist da schon gesünder!

Trockenfrüchte

Auch Trockenfrüchte gelten gemeinhin als gesund. Ein Irrtum, denn in diesen steckt jede Menge Fruchtzucker und obendrauf sind die meisten Trockenfrüchte auch noch gezuckert. Das Problem: Von der getrockneten Varianten verdrückt man oft ein Vielfaches mehr als vom frischen Obst. Die bessere Wahl sind daher frische Früchte oder ein paar Nüsse gegen den größten Hunger.

Tofu, Sojamilch und andere vegane Lebensmittel

Als Alternative zu normalen Milch- und Fleischprodukten, wird oft Soja empfohlen. Was viele nicht wissen: Entsprechende Lebensmittel werden zumeist so stark verarbeitet, dass von 'gesund' kaum noch die Rede sein kann. Ausnahmen: Misopaste und Tempeh beispielsweise, denn diese werden fermentiert. Nuss- und Reismilch und naturbelassener Tofu sind ebenfalls sehr gesund. Von Soja-Wurstprodukten ist allerdings größtenteils abzuraten. In letzten Untersuchungen von Stiftung Warentest wurden in manchen Produkten sogar Spuren von Erdöl nachgewiesen.

Lebensmittel, die Ernährungsberater nie essen würden

Viele Lebensmittel gelten als gesund, bei näherem Hinsehen allerdings entpuppen sie sich als fiese Kalorienfallen.

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Lebensmittel, die Ernährungsberater nie essen würden
Lebensmittel, die Ernährungsberater nie essen würden
Viele Lebensmittel gelten als gesund, bei näherem Hinsehen allerdings entpuppen sie sich als fiese Kalorienfallen.
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25.10.2016 17:15
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