Erkältung oder Heuschnupfen – Unterschied erkennen

Dienstag, 18.03.2014

Wenn der Frühling einsetzt und die ersten Pollen fliegen, leiden viele Allergiker unter Heuschnupfen. Oder ist es doch eine Erkältung? Woran lässt sich der Unterschied erkennen?

Tränende Augen und eine laufende Nase – die Symptome von Erkältung und Heuschnupfen sind ähnlich. Die Behandlungsmethoden unterscheiden sich hingegen. Umso wichtiger ist es, dass Sie den Unterschied möglichst gleich erkennen, damit Sie die richtigen Gegenmaßnahmen ergreifen können.

Erkältung gegen Pollenallergie

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Plötzliche Niesattacken, tränende Augen, und die Nase fängt ohne Vorwarnung zu laufen an – das sind typische Symptome von Heuschnupfen. Denn die allergische Reaktion auf die Pollen erfolgt unmittelbar nach dem Kontakt mit diesen. Anders bei einer Erkältung, die sich langsam über etwa einen Tag ankündigt: Ein schlappes Gefühl stellt sich ein, geht wieder, bis die Erkältung dann morgens zuschlägt.

Verschwinden die Symptome bei regnerischem Wetter genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind, lautet die Diagnose fast immer Heuschnupfen. Die Feuchtigkeit schränkt den Pollenflug sehr stark ein, sodass die Symptome recht zügig wieder abklingen.

Juckreiz als Hinweis auf Heuschnupfen

Auch, wenn die Symptome in Verbindung mit einem starken Juckreiz auftreten, ist es wahrscheinlich, dass sie unter Heuschnupfen leiden und nicht unter einer Erkältung. Betroffen sind die Augen, aber auch Nase und Rachen können stark jucken. Mehrfache Niesanfälle sprechen ebenfalls für eine Allergie gegen Pollen, können in weniger ausgeprägter Form aber auch bei einem Schnupfen auftreten.

Schließlich kann das Nasensekret Aufschluss darüber geben, ob es sich um Heuschnupfen oder eine Erkältung handelt. Bei einer allergischen Reaktion ist dieses wässrig und klar. Bei einem Schnupfen ist dies nur in der Anfangsphase so, schnell wird die Konsistenz dickflüssiger und die Farbe gelb-grünlich. Verantwortlich dafür sind laut "Onmeda" vor allem die körpereigenen Abwehrzellen gegen die Viruserkrankung, aber auch die natürlich in der Nasenschleimhaut vorkommenden Bakterien.

Unterschiede bei der Therapie

Gegen eine Erkältung sind Medikamente machtlos. Sie können die Symptome zwar lindern, aber die Genesung nicht beschleunigen. Achten Sie darauf, den Schnupfen etwa zehn Tage lang auszukurieren, um ihn nicht zu verschleppen – die Folge können schwerwiegende Folgeerkrankungen sein. Bei einer Pollenallergie kann ein Arzt Ihnen hingegen Antihistaminika verschreiben oder andere Therapien gegen die Allergie empfehlen.

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18.03.2014 10:44
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